Führungswechsel bei Wire Wire mit neuem Führungsduo

Von Margrit Lingner 2 min Lesedauer

Der Anbieter Wire erweitert sein Führungsteam. Adam Low übernimmt als CTO und Oliver Brown steigt zum CCO auf. Sie sollen das starke Umsatzwachstum in nachhaltige Skalierung überführen. Im Fokus liegen der öffentliche Sektor und regulierte Märkte.

Wire hat sein Führungsteam erweitert und Adam Low (l.) zum CTO sowie Oliver Brown zum CCO berufen.(Bild:  Wire)
Wire hat sein Führungsteam erweitert und Adam Low (l.) zum CTO sowie Oliver Brown zum CCO berufen.
(Bild: Wire)

Mit Adam Low und Oliver Brown hat Wire eine neues Führungsduo. Der Anbieter für sichere Kommunikation und souveräne Zusammenarbeit reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor, von Betreibern kritischer Infrastrukturen und von Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen.

Adam Low ist neuer Chief Technology Officer (CTO)

Adam Low verstärkt Wire als Chief Technology Officer. Er bringt langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von sicheren, hochskalierbaren Kommunikationsplattformen mit. Zuletzt verantwortete er als Chief Product & Technology Officer bei Zivver die Entwicklung verschlüsselter Kommunikationslösungen sowie KI-gestützter Ansätze zum Schutz sensibler Daten.

Bei Wire übernimmt Low die Weiterentwicklung der Skalierbarkeit der Plattform, den Ausbau einer modernen Sicherheitsarchitektur sowie die Beschleunigung der Produktentwicklung im Bereich sicherer Zusammenarbeit. Dazu zählt auch die konsequente Nutzung offener Standards wie Messaging Layer Security (MLS) sowie die Erweiterung von Produktivitäts- und Kollaborationsfunktionen durch neue Plattformfunktionen.

Oliver Brown als neuer Chief Commercial Officer (CCO)

Oliver Brown steigt zum Chief Commercial Officer auf. Seit 2024 verantwortet er die kommerzielle Neuausrichtung von Wire. In dieser Zeit baute das Unternehmen seine Vertriebs- und Partnerorganisation über Direkt- und Partnerkanäle hinweg deutlich aus, stärkte die Präsenz gegenüber Analysten und Medien und erweiterte seine Marktaktivitäten in Europa und im Nahen Osten, unter anderem durch neue Partnerschaften wie mit Agilimo.Parallel dazu wuchs das Partnerökosystem von Wire deutlich. Hinzu kamen strategische Kooperationen mit Anbietern souveräner Cloud- und Digitaldienste wie Schwarz Digits.

Vor seinem Wechsel zu Wire war Brown unter anderem bei Quest Software, Microsoft, SAP und Zivver tätig. Zuletzt hatte er dort die Position des Vice President of Commercial inne.

In regulierten Märkten wachsen

2025 hat Wire seinen Umsatz im Jahresvergleich um 100 Prozent gesteigert. Treiber waren der öffentliche Sektor, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen in Europa. Zudem konnte Wire durch die Übernahme von Pydio sein Portfolio für sichere Zusammenarbeit ausbauen. Und ein partnerorientiertes Go-to-Market-Modell hat die Marktreichweite über regionale und souveräne Ökosystempartner erhöht.

„Indem wir Vertrieb, Partner und Leistungserbringung in einem einheitlichen Betriebsmodell zusammengeführt haben, konnten wir eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum in Europa und darüber hinaus schaffen,“ sagt Oliver Brown, der neue CCO von Wire.

Sichere Kommunikationsplattform

Wire adressiert Organisationen, die Sicherheit und Souveränität nicht zu Lasten der Produktivität umsetzen wollen, und zugleich die Risiken klassischer Kollaborationsplattformen reduzieren müssen. Die Wire-Plattform ist laut Hersteller standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt, nach einem Zero-Trust-Sicherheitsmodell konzipiert und basiert auf Open-Source-Komponenten. Zudem verfügt Wire über eine Zertifizierung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

„Im Jahr 2025 haben wir gezeigt, dass souveräne und sichere Kommunikation auch im Unternehmensmaßstab zuverlässig funktioniert“, sagt Benjamin Schilz, CEO von Wire. „2026 wird der integrierte, souveräne, digitale Arbeitsplatz für sicherheitsorientierte Organisationen zunehmend zum erwarteten Standard.“

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