Neues Speicher-Framework für Datenzyklus vorgestellt Western Digital will KI-Potenzial einfacher ausschöpfen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit einem neuen Speicher-Framework für den KI-Datenzyklus will Western Digital künftig das einfachere Ausschöpfen des KI-Potenzials ermöglichen. Zudem richtet der Hersteller sein SSD- und HDD-Portfolio in der Enterprise-Klasse auf die Unterstützung entsprechender Workloads aus.

Western Digital richtet sich stärker auf die Anforderungen moderner KI-Workloads aus.(Bild:  Western Digital)
Western Digital richtet sich stärker auf die Anforderungen moderner KI-Workloads aus.
(Bild: Western Digital)

Das jetzt vorgestellte sechsstufige Framework soll den optimalen Speichermix für KI-Workloads im großen Maßstab definieren. Western Digital will damit Unternehmen bei der Planung und Entwicklung fortschrittlicher Speicherinfrastrukturen unterstützen. Im Ergebnis sollen der Nutzen von KI-Investitionen maximiert, für verbesserte Effizienz gesorgt und die Gesamtbetriebskosten („Total Cost of Ownership“, TCO) von KI-Workflows reduziert werden.

Western Digital hat zusätzlich seine Flash- und HDD-Technologie-Roadmaps strategisch auf die Speicheranforderungen jeder kritischen Phase des KI-Datenzyklus ausgerichtet. In diesem Zuge stellte das Unternehmen zudem mehrere neue Produkte vor. „Das neue Framework für KI-Datenzyklen ermöglicht es unsere Kunden, eine leistungsstarke, skalierbare Speicherinfrastruktur aufzubauen, die sich positiv auf den Einsatz von KI-Anwendungen auswirkt. Zudem wollen wir mit unserem wachsenden Portfolio, der langfristigen Roadmap und den ständigen Innovationen unseren Kunden helfen, die transformativen Möglichkeiten der KI zu nutzen“, erklärt Rob Soderbery, Executive Vice President und General Manager der Flash Business Unit von Western Digital.

Produktangebot erweitert

Zu den Neuheiten zählt die Ultrastar DC SN861, eine PCIe-5.0-SSD der Enterprise-Klasse, die mit hoher Random-Read-Performance und Energieeffizienz für KI-Workloads punkten soll. Western Digital bietet die SSDs mit bis zu 16 Terabyte Speicherplatz an. Durch ihre extrem niedrige Latenz sind die Speichermedien ideal für LLM-Training („Large Language Model“), Inferenzen und die Bereitstellung von KI-Diensten geeignet. NVMe-2.0- und OCP-2.0-Unterstützung sind ebenfalls an Bord. Derzeit läuft der Testlauf für die U.2-Variante, zu der noch die Formfaktoren E1.S und E3.S stoßen werden. Der Verkaufsstart ist für das dritte Jahresquartal geplant.

Eine weitere Neuheit ist die Ultrastar-DC-SN655-SSD-Serie, die mit bis zu 64 Terabyte Kapazität für speicherintensive Anwendungen konzipiert ist. Die U.3-Varianten mit erweitertem Speicherplatz werden ab sofort an Testkunden ausgeliefert. Die Serienauslieferung soll noch dieses Jahr starten.

Western Digital kündigte zudem mit der Ultrastar DC HC690 UltraSMR HDD eine ePMR-Festplatte („Energy-Assisted Perpendicular Magnetic Recording“) der Enterprise-Klasse an. Sie bietet bis zu 32 Terabyte an Speicherkapazität und wurde für den Einsatz in Hyperscale-Cloud- und Unternehmensrechenzentren entwickelt. Weitere Einzelheiten zur Festplatte sollen im Laufe des Sommers folgen.

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