Definition Was ist Virtual Networking?

Von andi_dd 2 min Lesedauer

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Beim Virtual Networking richten IT-Experten virtuelle Netzwerke ein. Diese Netzwerke ermöglichen eine sichere Kommunikation zwischen Endgeräten, ohne dass es hierfür einer physischen Abgrenzung bedarf. Software ersetzt oder ergänzt psychische Geräte.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Fachbegriff Virtual Networking beschreibt die Einrichtung und Pflege virtueller Netzwerke. Zu den bekanntesten Varianten gehören Virtual Private Networks (VPN). Allen virtuellen Netzwerken ist gemein, dass Software teilweise lokal installierte Hardware ersetzt. Eine zentrale Rolle spielen virtuelle Server: Sie sorgen für eine sichere Verbindung zwischen Endgeräten, eine physische Verbindung durch Kabel und Co. ist nicht erforderlich.

Unterschiedliche Arten des Virtual Networking

Das Grundprinzip gleicht sich bei sämtlichen Formen der Netzwerkvirtualisierung: IT-Spezialisten schaffen geschützte Räume für den Datenaustausch. VPNs als nicht-öffentliche Netzwerke sind hierfür das beste Beispiel. Diese Technologie nutzt zwar das öffentliche Internet, verschlüsselt diese Daten aber über einen VPN-Server. So entsteht ein sicherer VPN-Tunnel. Zugleich dient diese Variante der Anonymisierung: Im öffentlichen Internet zeigt der VPN-Server seine IP-Adresse an, auf diese Weise verbergen User ihre persönliche IP-Adresse und den Standort.

Auch Virtual Local Area Networks (VLAN) verdienen bei diesem Thema Erwähnung, wenngleich es einige Unterschiede zu VPNs gibt. IT-Verantwortliche unterteilen in diesem Fall physische Netzwerke in mehrere Teilnetzwerke. Diese Abschirmung einzelner Netzwerke erfolgt mit Hard- und Software, die Aufteilung fördert die Datensicherheit.

Virtual Networking: Vorteile aus Sicht der Anwender

Besonders verbreitet ist das Virtual Networking in der Form von VPNs. Vor allem Unternehmen und andere Organisationen schätzen die vielfältigen Vorzüge. Dazu gehören:

  • Der Bedarf an Hardware sinkt (Kabel, Switches und Co.).
  • Virtuelle Netzwerke erlauben eine flexible Administration und eine lückenlose Überwachung.
  • Der Pflege- und der Wartungsaufwand reduzieren sich.
  • Virtual Networking garantiert eine sichere Kommunikation - unabhängig vom Standort.

Die Umwälzungen in der Arbeitswelt befördern den Trend zum Virtual Networking: Mobiles Arbeiten und Arbeiten im Homeoffice liegen im Trend. Virtuelle Netzwerke leisten hierbei wertvolle Unterstützung, weil sie den örtlich flexiblen Zugriff ermöglichen. So kann ein Mitarbeiter im Heimbüro über den VPN-Tunnel bedenkenlos Daten mit der Zentrale austauschen.

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