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Definition Was ist eine PKF-Datei?

| Autor / Redakteur: zeroshope / Margrit Lingner

Die Dateiendung pkf steht gängig für "peak key file." Solche Dateien enthalten Informationen für die visuelle Darstellung von WAV-Dateien. Die Endung pkf hat allerdings noch zwei weitere Bedeutungen.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Dateiendung PKF wird vorwiegend von der Audiobearbeitungssoftware „Audition“ eingesetzt, um so genannte Peak Dateien kenntlich zu machen. Sie ermöglichen die visuelle Darstellung von Informationen einer WAV-Datei - beispielsweise durch Wellenformen. Dabei können Dateien in einem entsprechenden Format „floating point Daten“ speichern. Dies bedeutet, dass auch Wellenformdaten oberhalb von 0 dB visualisiert werden können. Dies ist hilfreich, wenn eine entsprechende Audiodatei bearbeitet werden soll. Die entsprechende Endung ist seit Audition CS 5.5 gängig. Vorher wurden entsprechende Dateien lediglich mit der Endung „pk“ gekennzeichnet.

Mit SecretAgent PKF-Dateien Daten verschlüsseln

Die Endung wird ebenfalls von Dateien der Sicherheitssoftware SecretAgent eingesetzt. In diesem Fall steht die Abkürzung für „SecretAgent Key File“. Es dient vorwiegend dazu, bestimmte Informationen zu verschlüsseln oder digitale Unterschriften zu erstellen. Die PFK-Datei enthält dabei entweder verschlüsselte Nutzerkennungen und/oder entsprechend gesicherte Passwörter. Solche Dateien können ausschließlich mit der kommerziellen Software des Herstellers geöffnet werden.

PKF als Kennzeichnung für Modellelementdaten von Artego Artisan Studio

Zusätzlich existiert die Endung in der Modelling Tool Suite „Artisan Studio“ von Artego. Hier macht sie deutlich, dass es sich um bestimmte Modellelementdaten handelt. Ein vollständiger Datensatz besteht dabei sowohl aus PKF-Dateien sowie aus mindestens einer MDF-Datei, die das eigentliche Modell enthält. Eine PKF-Dateien steht dabei für ein „Paket“. Dabei handelt es sich in der Software um die Kennzeichnung für eine Gruppe von Modellelementen. Die entsprechenden Dateien lassen sich ausschließlich mit der kommerziellen Software des Herstellers öffnen.

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