Definition Was ist ein Datenleck?

Von C_Weber 2 min Lesedauer

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Ein Datenleck entsteht entweder durch einen Softwarefehler, kann aber auch vorsätzlich herbeigeführt werden. Dabei werden vertrauliche Daten offengelegt. Bei diesem Sicherheitsvorfall gelangen Daten in unbefugte Hände oder gehen komplett verloren.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Ein Datenleck birgt für Unternehmen, Behörden und andere Institutionen ein hohes Risiko. Sensible Daten sollten immer geschützt sein. Tritt ein Datenleck auf (auch unter den Begriffen Datenleak oder Datenpanne bekannt), sind die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft und müssen dringend überprüft sowie optimiert werden.

Sensible und vertrauliche Daten und Informationen

Dabei kann es sich zum Beispiel um folgende Daten handeln:

  • Passwörter
  • Kundendaten, inklusive Bankverbindungen, Adressen und Telefonnummern
  • Infos über Bestellungen
  • Lieferantendaten
  • Firmeninterne Daten von Mitarbeitern
  • E-Mail-Accounts mit Kennwort

Bei großen Unternehmen können zahlreiche Kunden betroffen sein. Auch wenn ein Datenleck rasch behoben wird, ist der zusätzliche Image-Schaden für ein Unternehmen oder eine Behörde enorm. Zudem steht das Tor für Cyberkriminalität offen. Der wirtschaftliche Schaden ist teilweise unabsehbar.

Häufige Gründe für die Entstehung eines Datenlecks

Eine mangelhafte Datensicherheit entsteht oft durch nicht gepatchte Software. Updates müssen regelmäßig aufgespielt werden, damit die Software auf dem neuesten Stand in punkto Datensicherheit ist. Ebenso wichtig sind Back-ups, damit vertrauliche Daten wenigstens bei einem Ausfall sicher sind. Ein Datenleck kann auch auftreten, wenn veraltete und ungesicherte Geräte im Einsatz sind. Ein weiterer Grund ist eine mangelnde Mitarbeiterschulung. Eine zunehmende Ursache sind Hackerangriffe.

Die Folgen eines Datenlecks

Es kann zum Identitätsdiebstahl kommen. Wenn Bankdaten betroffen sind, können finanzielle Verluste entstehen. Sensible Daten, die bei Verwaltungsbehörden, Krankenkassen oder Kliniken gespeichert sind, sollten ebenfalls geschützt sein.

Muss ein Datenleck gemeldet werden?

Wenn personenbezogene Daten betroffen sind, legt Artikel 33 der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) fest: Das Datenleck muss sofort nach dem Bekanntwerden, wenn möglich innerhalb von 72 Stunden, an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Für die Meldung muss die verantwortliche Stelle sorgen.

Bei einem Datenleck ist rasches Handeln gefragt

Die Datenpanne muss schnellstmöglich behoben werden. Betroffene Kunden sollten ebenfalls informiert werden. Nur so kann ein Unternehmen seine gute Reputation wieder herstellen. Das gilt nicht nur sehr große Unternehmen, sondern auch Start-ups, Lieferdienste und kleinere Online-Händler.

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