Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Definition Was ist der Break Even Point?

| Autor / Redakteur: Updater / Sarah Böttcher

Der Begriff Break Even Point zählt zu den Grundlagen wirtschaftswissenschaftlichem Fachwissens. Dieser beschreibt den Zustand bei welchem das Umsatzvolumen die vollständige Deckung der Vollkosten beträgt.

Firmen zum Thema

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Gewinnschwelle, auch Nutzenschwelle (engl. Break Even Point) genannt, wird in der Wirtschaftsliteratur als jener Punkt gesehen, an dem die Erlöse sowie die Kosten eines Produktes (oder einer Produktion) einander gleich sind und daher weder ein Gewinn noch ein Verlust vorliegt. An der Schwelle des Gewinnes ist somit der Deckungsbeitrag eines Produktes identisch mit den Fixkosten. Eine Überschreitung der Gewinnschwelle führt in die Gewinnzone, eine Unterschreitung führt zu Verlusten. Dabei ist eine Mehr-Produkt-Betrachtung (Betrachtung der Gewinnschwelle für mehrere Produkte) möglich.

Nach den Grundsätzen der Wirtschaftsmathematik ist die Gewinnschwelle genauso wie die Gewinngrenze gleich der Stelle Null der Gewinnfunktion, in beiden Fällen sind die Erlöse gleich den Kosten. Jedoch wird unter der Gewinngrenze das Erreichen der oberen, unter der Gewinnschwelle das Erreichen der unteren Nullstelle verstanden. Das bedeutet: Ab dem Erreichen der Schwelle des Gewinnes wird Gewinn erzielt, sobald jedoch die Gewinngrenze erreicht ist, werden Verluste geschrieben.

Die Break-Even-Analyse

Die Break-Even-Analyse (Gewinnschwellenanalyse) stellt ein wichtiges Instrument der unternehmerischen Planung dar. Durch sie können Einflüsse von Änderungen der Kostenstruktur analysiert und die Anforderungen an die abzusetzende Menge festgestellt werden.

Bei der Gewinnschwellenanalyse geht es um folgende Fragestellungen:

1. Wie viele Produkte sind zu produzieren beziehungsweise abzusetzen, um die Fixkosten zu decken?

2. Wie hoch ist der Umsatz, der durch die ausgewählten Produkte erwirtschaftet werden muss, um die Fixkosten zu decken?

Die Break-Even-Point-Analyse

Die Break-Even-Point-Analyse ist für ein Unternehmen ein wichtiges Instrument, um festzustellen, bei welchem Umsatzvolumen die vollständige Deckung der Vollkosten eintritt. Diese Deckung der Vollkosten wird auch als „Break Even Point“, Gewinn- beziehungsweise Nutzenschwelle oder Mindestabsatzmenge bezeichnet. Voraussetzung dafür, dass eine Gewinnschwellenanalyse durchgeführt werden kann, ist die Bekanntheit des Deckungsbeitrages sowie das Vorliegen einer Gliederung in fixe und variable Kosten. Der Break Even Point stellt eine betriebliche Kennzahl dar, welche angibt, wie stark der Absatz bei gleichem Preisniveau zurückgehen kann, damit die Gesamtkosten noch gedeckt sind.

Die Frage nach dem Break Even Point entspringt einer wirtschaftlichen Überlegung zur Abwägung positiver und negativer Einflussfaktoren. Kosten stellen negative Faktoren dar, positive Faktoren sind der Erlös eines Produktes.

(ID:45056218)