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Netzausbau in Deutschland Vodafone erreicht Etappenziel

Autor: Ann-Marie Struck

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone hat die Gigabit-Aufrüstung im Kabel-Glasfasernetz in 13 Bundesländern vollendet. Doch der neue Kabel-Standard DOCSIS 4.0 steht schon in den Startlöchern.

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Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes schreitet in Deutschland weiter voran.
Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes schreitet in Deutschland weiter voran.
(Bild: Gundolf Renze - stock.adobe.com)

Der Netzbetreiber Vodafone rüstet seit zwei Jahren sein Glasfaser-Kabelnetz auf den neuesten Standard auf. Mit 730.000 zusätzlichen Anschlüssen hat Vodafone nun sein Zwischenziel erreicht und rund 12,6 Millionen Kabel-Haushalte haben in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einen Gigabit-Zugang. Bis Ende 2022 sollen sich die Gigabit-Anschlüsse auf insgesamt 25 Millionen verdoppeln.

Das deutschlandweite Modernisierungsprogramm des Netzbetreibers startete bereits 2018. In Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist die Aufrüstung jedoch noch in vollem Gange. Das ehemalige Unitymedia-Netz wurde 2019 übernommen. Erst im Februar 2020 wurde dann mit der Aktualisierung begonnen.

Neuer Kabel-Standard

Grund für die Modernisierung ist der Kabel-Standard DOCSIS 3.1. Dieser ist die Grundlage für die schnelle Datenübertragung im Kabel-Glasfasernetz. Jedoch steht die nächste DOCSIS-Generation schon in den Startlöchern. Sie soll das maximale Download-Tempo verdoppeln und das Upload-Tempo vervierfachen. Eine Voraussetzung für Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s im Downstream und bis zu 6 Gbit/s im Upstream ist die Erweiterung des für die Datenübertragung vorgesehenen Frequenzspektrums auf bis zu 1,8 GHz. Vodafone plant in den kommenden beiden Jahren Feldtests mit den Prototypen.

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 Ann-Marie Struck

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Redakteurin