Spamfilter-Lösung als Managed Security Services VfB Stuttgart verstärkt Abwehr gegen Spam

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Trotz Spam-Filter landeten beim VfB Stuttgart Woche für Woche über 6.000 E-Mails in den Postfächern. Jetzt galt es, nicht nur Bälle am Tor zu parieren, sondern auch unerwünschte E-Mails an den Clients zu blocken.

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Sportlich war das Jahr 2007 für den VfB Stuttgart überaus erfolgreich: Der Verein gewann seine fünfte Deutsche Meisterschaft und scheiterte im Pokalfinale nur knapp am 1. FC Nürnberg. Vor allem die Abwehr stand: Nur 37 Tore kassierte der VfB in der Bundesliga – der drittniedrigste Wert der Saison. In einem anderen Bereich jedoch hielt die Abwehr überhaupt nicht: Denn während auf dem Platz die Null stand, überfluteten täglich immer mehr unerwünschte E-Mails die zunehmend schutzlosen elektronischen Postfächer der VfB-Mitarbeiter. Immer größer wurde die Gefahr, unter all den Spam-Nachrichten wichtige E-Mails zu übersehen. Ziel war deshalb, eine Anti-Spam-Lösung zu finden, die auch in Zukunft dem Anstieg des Spam-Volumens Stand halten würde.

Mit fünf Meistertiteln und drei DFB-Pokalsiegen ist der VfB Stuttgart der erfolgreichste Fußballverein Baden-Württembergs. Aber nicht nur das: Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V. verfügt neben einem umfangreichen und überaus erfolgreichen Nachwuchsbereich auch über Abteilungen für Fußballschiedsrichter, Faustball, Hockey und Tischtennis. Auch die Leichtathleten des VfB haben bereits zahlreiche Medaillen gewonnen, unter anderem bei Olympischen Spielen und Europameisterschaften. Etwa 120 Mitarbeiter kümmern sich in der Geschäftsstelle um alle Belange des Vereins – vom Sportlichen über das Finanzielle bis zur IT-Landschaft.

Entlastung der IT

Als das IT-Team um Bernd Burger im Sommer 2007 nach einer neuen Anti-Spam-Lösung suchte, zählte neben einer hohen Spam-Erkennung und einer besonders niedrige False-Positives-Rate auch die Entlastung der eigenen Abteilung zu den wesentlichen Auswahlkriterien. Diese waren zuvor jede Woche mehrere Stunden mit der Pflege, Wartung und Administration des Spam-Filters beschäftigt. „Wir suchten daher eine Lösung, mit der wir möglichst wenig Aufwand haben und auf die wir uns verlassen können“, so Bernd Burger.

Vier Anti-Spam-Lösungen wurden schließlich getestet. Dabei kristallisierte sich schnell heraus, dass ein ausgelagerter Managed Service die Anforderungen besser erfüllen würde als eine Inhouse-Software-Lösung oder eine Hardware-Appliance. Bei Managed Services übernimmt ein externer Dienstleister Prüfung und Filterung der E-Mails. Dies geschieht auf den Servern des Dienstleisters. Der Kunde erhält erst die geprüften E-Mails und nur die, die er tatsächlich will. Inhouse-Lösungen und Appliances erfordern dagegen eine Integration in die bestehende E-Mail-Infrastruktur. Pflege und Wartung würden dem IT-Team des VfB obliegen. Hardware-Appliances stoßen zudem bei fortgesetztem Spam-Wachstum immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen, was zur Notwendigkeit immer neuer Hardware-Anschaffungen führt.

Warum sich der VfB für Managed Services von Eleven entschied, lesen auf der nächsten Seite.

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