Auf der „UiPath on Tour “ in der Motorworld München stellt UiPath, ein amerikanischer Anbieter für KI und Automatisierung, die neue Orchestierungsplattform Maestro vor. Zudem wurde das enorme Potenzial von Agentic AI hervorgehoben.
Unter der spannenden Fragestellung „Agentic Automation: Evolution or Revolution“ stellte Ui Path in der Motorworld München spannende KI-Use-Cases der Orchestrierungsplattform Maestro vor.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Im Rahmen der Veranstaltung „UiPath on Tour“ in der Motorworld München stellte UiPath, ein Anbieter aus den USA für robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA), seine neue Orchestrierungsplattform Maestro vor. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, manuelle und sich wiederholende Aufgaben mithilfe von Software-Robotern effizient zu automatisieren. In 22 Vorträgen bot das Führungsteam, gemeinsam mit Partnern und Kunden von UiPath, nicht nur einen tiefen Einblick in die neuen Funktionen der Plattform und Use Cases von Partnern aus der DACH-Region, sondern beleuchtete auch die zukünftigen Chancen, die durch Agentic Automation eröffnet werden.
Agentic Automation als Aufbruch ins Neuland
Passend zum Veranstaltungsort starteten Annette Maier, Area Vice President Continental Europe & Managing Director bei UiPath, und Saurabh Vartikar, Area Vice President für Deutschland & Österreich bei UiPath, mit einem Vergleich in die Veranstaltung. Maier verglich die Nutzung von Agentic Automation mit der ersten Teilnahme an der Paris-Dakar-Rallye, einem der herausforderndsten Offroad-Ausdauer-Events der Welt, das sowohl „Abenteuer, Innovation und Technik“ als auch die „Überwindung von Hindernissen“ bedeutet. Ähnlich wie die Pioniere der Paris-Dakar-Rallye müssten heute auch Unternehmen mit Agentic AI neue Wege beschreiten und sich die Maschine zunutze machen.
Annette Maier, Area Vice President Continental Europe & Managing Director bei UiPath und Saraubh Vartikar, Area Vice President für Deutschland & Österreich bei UiPath
(Bild: www.andreeamacri.com/UiPath)
UiPath’s Vision: Mensch, Maschine und Roboter
Unter dem Motto „Der Agent denkt, der Roboter arbeitet und der Mensch führt“ stellte Maier die Vision von UiPath vor. Diese sieht die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine als optimale Lösung, insbesondere angesichts des Fachkräftemangels. UiPath biete hier neue Möglichkeiten, den Mangel auszugleichen. Sowohl Unternehmen als auch öffentliche Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter entlasten und Aufgaben an KI-Agenten outsourcen. In diesem Kontext macht Maier klar, dass das größte Problem der Unternehmen noch sei, passende eigene KI-Use-Cases zu identifizieren. Die Denkanstöße und Unterstützung könnten mithilfe von Partnern von UiPath gefunden werden. Entsprechend ermutigte Maier:
Die Technologie ist vorhanden. Es wird niemals den perfekten Plan geben. Wenn wir jetzt aber nicht anfangen und darüber nachdenken, was wir mit dieser Technologie machen können, verpassen wir die Möglichkeit, anders in die Welt zu gehen.
Annette Maier, Area VP Continental Europe & Managing Director bei UiPath
Das ungenutzte Potenzial von KI-Agenten in Unternehmen
Neil Ward-Dutton, VP AI, Automation, Data und Analytics bei IDC, hielt einen Vortrag über das ungenutzte Potenzial von KI-Agenten in Unternehmen. Er betonte, dass KI-Agenten zwar weit verbreitet sind, aber oft nicht richtig eingesetzt werden. Untersuchungen von IDC zeigen, dass viele Unternehmen Agenten und ihre Fähigkeiten noch nicht vollständig verstehen und sie nicht effektiv in ihre Automatisierungs-Tools integrieren können. Entsprechend sagte der Marktforscher: „Wir sehen viele Aktivitäten, aber wir sehen auch, dass viele Unternehmen und Organisationen kämpfen. Sie kämpfen damit, Anwendungsfälle zu finden, die einen echten Geschäftswert liefern, den sie messen können.“
Neil Ward-Dutton, VP AI, Automation, Data und Analytics bei IDC
(Bild: www.andreeamacri.com/UiPath)
Für Ward-Dutton stellen KI-Agenten „den Treffpunkt zwischen KI und Automatisierung“ dar. Die Idee eines KI-Agenten basiert auf einem ein KI-System, „das kontextbewusst ist und Aktionen durchführen kann.“ Ward-Dutton betont dabei, dass es nicht nur darum gehe, „Fragen zu beantworten oder E-Mails zu zusammenzufassen. Der KI-Agent „kann tatsächlich ein bestimmtes Arbeitsgebiet verstehen und auch handeln.“
Wie funktioniert die Maestro-Plattform von UiPath?
UiPath Maestro ist eine Orchestrierungsplattform, die entwickelt wurde, um komplexe und langwierige Geschäftsprozesse über KI-Agenten, Roboter und menschliche Mitarbeiter hinweg zu verwalten, zu optimieren und zu automatisieren. Die Plattform nutzt eine Methode namens Business Process Model and Notation (BPMN), um Arbeitsabläufe in Unternehmen visuell darzustellen. Das bedeutet, dass sie klare und übersichtliche Grafiken für die Aufgaben erstellt, die zwischen Robotern, KI-Agenten und Menschen hin- und hergehen. Maestro kann Prozesse in großem Umfang ausführen, überwachen und aktualisieren, wodurch die Zuverlässigkeit auch bei langen Prozessen gewährleistet sein soll. Menschen können dabei eingebunden werden, indem Aufgaben, die eine Überprüfung, Problemlösung oder Genehmigung benötigen, automatisch an sie weitergeleitet werden.
KI-Agent: Revolution oder Evolution?
Darüber hinaus stellte der Experte Ward-Dutton auch noch eine Frage in den Raum: „Werden KI-Agenten die aktuellen Automatisierungs-Tools und -strategien revolutionieren, oder handelt es sich eher um eine Evolution? Und wie sollten Unternehmen angesichts dieser Frage vorgehen, um KI-Agenten effektiv zu entwickeln und zu nutzen, um den größtmöglichen Vorteil daraus zu ziehen?“ Der Experte verdeutlichte in diesem Kontext: „Die heutige KI-Technologie ist nicht immer transparent ist und auch nicht immer vorhersagbar“. Er mahnte deswegen an, „vorsichtig zu sein“, und „diese Dinge nicht einfach handeln zu lassen, ohne zu überprüfen, was wir tun.“ Um KI-Agenten gut nutzen zu können, sollten deswegen Muster geschaffen werden, „die traditionelle Software, Automatisierungstechnik, Agenten und Menschen auf die richtige Art und Weise zusammenbringen.“ Ein guter Weg, diese Muster zu schaffen, sei laut Ward-Dutton die Nutzung von Plattformen, die Grundlagen dieser Technologien anbieten können.
Die drei Hauptschlussfolgerungen für KI-Agenten: KI-Agenten sind nur weitere Werkzeuge in Ihrem Automatisierungswerkzeugkasten, KI-Agenten müssen sorgfältig in Automatisierungsmuster implementiert werden und Agentic AI stellt sowohl Evolution als auch Revolution dar.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Der Marktforscher beantwortete die Frage, ob KI-Agenten in diesem Sinne eine Evolution oder eine Revolution darstellen, abschließend wie folgt: „Tatsächlich ist es beides. Für Sie [gemeint sind die Unternehmen] ist es Evolution, es sind mehr Werkzeuge im Werkzeugkasten. Für die KI ist es eine echte Revolution, weil sie die KI vom Bereich der bloßen Vorhersagen und der Beantwortung von Fragen in die Richtung realer Aktionen bringt.“
Über UiPath
UiPath ist ein globales Softwareunternehmen, das sich auf robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) spezialisiert hat. Es wurde in Bukarest, Rumänien, von Daniel Dines und Marius Tîrcă gegründet. Der derzeitige Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in New York City. UiPath's Lösungen finden in verschiedenen Sektoren Anwendung, darunter Gesundheitswesen, Bank- und Finanzdienstleistungen, Versicherungen, der öffentliche Sektor sowie Telekommunikation und Fertigung. Dies ermöglicht die Automatisierung und Effizienzsteigerung in administrativen Aufgaben und der Kundenbetreuung.
In einem weiteren Vortrag verdeutlicht Sebastian Schrötel, SVP für Product Management bei UiPath, noch einmal, was genau UiPath unter dem Begriff Agentic Automation versteht:
Stand: 08.12.2025
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Sebastian Schrötel, SVP für Product Mangement bei UiPath
(Bild: www.andreeamacri.com/UiPath)
Agentic Automation ist die Kombination zwischen AI-Technologie, Agenten zwischen deterministischen Robotern und natürlich den Mitarbeitern eines Unternehmens.
Sebastian Schrötel, SVP für Product Management bei UiPath
Wichtig zu wissen sei jedoch, dass KI-Agenten immer noch mit einer „bestehenden Automatisierungstechnologie zusammenarbeiten“ müssen, da „LLMs allein noch nicht so weit sind.“ Nichtsdestotrotz läute Agentische Automatisierung für UiPath eine neue Ära der Automatisierung ein, die durch die innovative Verbindung von KI mit RPA ermöglicht wird. Das Besondere dabei: mit Agentic Automation will Ui Path, so Schrötel, „sowohl die deterministische Welt, basierend auf Task Automation“, wie in etwa RPA, „als auch die strategische KI-Welt in einer Plattform zusammen anzubieten.“
Geschäftsmodell von Maestro UiPath
UiPath bietet seine Orchestrierungsplattform Maestro und andere Automatisierungslösungen in der Regel als cloud-basierte Software-as-a-Service (SaaS) an, ermöglicht aber auch On-Premise-Implementierungen.
Dies gibt Unternehmen die Flexibilität, ihre Automatisierungslösungen entweder lokal in ihren eigenen IT-Umgebungen oder in der Cloud zu betreiben, je nach ihren spezifischen Anforderungen und Vorlieben. Durch das SaaS-Modell können Unternehmen schnell auf neue Updates und Funktionen zugreifen, Kosten für Infrastruktur und Wartung reduzieren und von der Skalierbarkeit der Cloud profitieren. Die Option für On-Premise-Implementierungen sorgt hingegen für mehr Kontrolle über Daten und Infrastruktur, was für Unternehmen in regulierten Branchen wichtig sein könnte. Mehr Informationen finden Sie hier.