Optimierte HDD-Set-ups können die Gesamteffizienz eines Unternehmens steigern. Toshiba will die Evaluierungskapazitäten für Europa und EMEA erweitern und eröffnet nun das HDD Innovation Lab in der NRW-Landeshauptstadt.
Toshiba will Evaluierungs-Services mit dem neuen HDD Innovation Lab für EMEA ausbauen. Das Labor soll die Optimierung von Festplattenkonfigurationen für Cloud-Speicher, Überwachungs- und NAS-Systeme fördern.
(Bild: chunyawut - stock.adobe.com)
Toshiba Electronics Europe eröffnet mit dem HDD Innovation Lab ein Festplattenlabor an seinem Standort in Düsseldorf und will damit die HDD-Evaluierungskapazitäten für Kunden und Partner in Europa und dem Nahen Osten erweitern. Das Labor soll ihnen die Möglichkeit bieten, die optimalen Festplattenkonfigurationen für ihre spezifischen Anwendungen herauszufinden. Der Fokus des neuen Labs liegt Toshiba zufolge insbesondere auf der Bewertung von HDD-Set-ups für größere IT-Systeme, wie beispielsweise Storage Area Networks (SAN), Network Attached Storage (NAS), Überwachungssysteme oder Cloud-Storage.
Evaluierung und Benchmarking von Festplatten und Speicherarchitekturen
Das Labor soll für die Evaluierung von Festplatten sowie kundenspezifischen Speicherarchitekturen konzipiert sein. Es stellt eine Plattform für Proof-of-Concept-Aktivitäten und die Konfiguration von Speicher-Set-ups bereit. Ein wesentliches Merkmal des Labors soll die Durchführung von Benchmarking über verschiedene festplattenbasierte Speicherstrukturen hinweg sein. Es verfügt dafür laut Toshiba über alle wesentlichen Komponenten für das Benchmarking HDD-basierter Speicherarchitekturen, darunter verschiedene Server, JBoDs (Just a Bunch of Disks), Gehäuse, Controller, Kabel sowie Software für Betriebssysteme, Videomanagement und Storage. Zudem soll das Labor mit präzisen Leistungsmessgeräten ausgestattet sein, die eine detaillierte Analyse des Stromverbrauchs ermöglichen.
Die aus den Testläufen gewonnenen Erkenntnisse werden laut Toshiba ausgewertet und fließen in maßgeschneiderte Antworten auf Kundenanfragen. Darüber hinaus soll das HDD Innovation Lab interne Untersuchungen zur Leistung und Optimierung der eigenen HDD-Produktpalette durchführen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden als Whitepaper und Laborberichte auf der Toshiba-Storage-Website zur Verfügung gestellt.
Um die Kundenbindung weiter zu fördern, will das Labor Leihmuster zur Verfügung stellen, die es Kunden ermöglichen, Festplatten in ihrer eigenen Umgebung umfassend zu testen. Dabei sollen Chargen in unterschiedlichen Größenordnungen zur Verfügung stehen.
Auf Messen will Toshiba das HDD Innovation Lab zudem via Live-Demonstrationen für Unternehmens-, Überwachungs- und NAS/SAN-Anwendungen zeigen. Zusätzlich soll es für den Wissenstransfer und für Präsentationen zu den neuesten Fortschritten bei Speicherlösungen genutzt werden.
Das HDD Innovation Lab soll „einen bedeutenden Fortschritt in der Bereitstellung maßgeschneiderter Lösungen und der Weiterentwicklung der Festplatten-Technologie darstellen“, so Rainer W. Kaese, Senior Manager, HDD Business Development bei Toshiba. Toshiba will damit Engagement zeigen, Kunden und Partner mit technischem Knowhow und praxisrelevanten Ressourcen zu unterstützen. Auch sollen „bestehende Kooperationen mit Kunden und Partnern weiter ausgebaut und neue Geschäftsmöglichkeiten erschlossen werden, die sich durch das neue Labor ergeben“, erklärt Kaese abschließend.
Speichermedien begleiten viele Nutzer und Unternehmen im Zusammenhang mit der Datenspeicherung, -verarbeitung, -verbreitung und ihrer obligatorischen Löschung (DSGVO) während ihrer gesamten Nutzung. Sollte man dafür HDDs oder SSDs wählen? Beide haben Vor- und Nachteile.
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