Interview mit den Vorständen Gerd Henneveld und Jörg Eilenstein

„Tim entwickelt sich zum Datacenter-Spezialisten weiter“

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ITB: Wie finanzieren Sie das Service-Angebot? Stellen Sie Partnern oder Endkunden die Beratungs- und Installationsleistungen in Rechnung?

Eilenstein: Einige Dienstleistungen sind kostenlos, für Installations-Services beim Endkunden verlangen wir Geld. Die Preise bewegen sich im Rahmen, weil wir uns marktkompatibel verhalten müssen. Letztlich leben wir auch nicht von der Dienstleistung, sondern – wie für einen Distributor üblich – vom Vertrieb und der Multiplikation von Ware. Wir müssen unser Service-Angebot damit finanzieren, dass wir mehr Produkte am Markt umsetzen.

Henneveld: Bislang ist uns das auch ganz gut gelungen, wenn Sie sich unser Wachstum ansehen. Wir entwickeln uns seit Jahren im zweistelligen Prozentbereich, also deutlich über dem Wachstum des IT-Markts. Mir ist allerdings wichtig, einen Punkt zu betonen: Sämtliche Services, die wir beim Endkunden erbringen, werden durch den Partner fakturiert. Der Reseller bleibt stets der Ansprechpartner für den Kunden und stellt ihm die Rechnung aus.

ITB: Tim bewegte sich bis 2012 nur am deutschen Markt. In diesem Jahr haben Sie die ersten Schritte ins benachbarte Ausland unternommen. Planen Sie eine weitergehende Internationalisierung?

Henneveld: Ja. Seit Februar sind wir in der Schweiz und seit Mai in Österreich aktiv. Wenn das Geschäft der beiden neuen Landesgesellschaften erfolgreich läuft, und alles sieht danach aus, dass das schon bald so sein wird, dann werden wir über weitere Märkte nachdenken.

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