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ITB: Lenovo liefert seit dem 30. September x86-Server aus. Von diesen so genannten Think-Servern gibt es zunächst fünf Modelle mit der Zielgruppe Mittelstand. Irgendwie macht es den Eindruck, als würde Lenovo hier für IBM die mittelständische Zielgruppe angehen…
Fell: In gewisser Weise haben Sie Recht, denn IBM profitiert davon natürlich insofern auch monetär, als dass Lenovo in diesem Marktsegment lizensierte IBM-Technologie vertreibt. Im weitesten Sinne haben IBM und Lenovo ein komplementäres Geschäftsmodell, auch wenn es im Mittelstand geringe Schnittmengen in den Zielgruppen gibt. Lenovo ist in jedem Fall der richtige Partner für diesen Bereich.
ITB: Würden Sie den Verkauf der PC-Sparte von IBM an Lenovo rückblickend als Erfolg bezeichnen?
Fell: Auf jeden Fall. Im Laufe der Zeit hat sich deutlich herauskristallisiert, dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Art und Weise des Verkaufs richtig waren. Auch für Lenovo war das ein richtiger und wichtiger Schritt. Insgesamt verstehen sich IBM und Lenovo eher als Partner und nicht als Konkurrenten. Und das nicht nur wegen der gemeinsamen Vergangenheit und aufgrund der Tatsache, dass viele ehemalige Kollegen in den beiden Unternehmen arbeiten. Kurz gesagt: Lenovo und IBM ergänzen sich sehr gut.
Lesen Sie im nächsten Teil einen Kommentar des Autors zur Finanzkrise und mehr zur Person »Thomas Fell«.
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