it-sa 2026: AI Exposure und Hexa AI Tenable setzt bei Exposure Management auf Agentic AI

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Seit Dezember 2025 gelten NIS2-Pflichten für rund 29.500 Organisationen in Deutschland. Zugleich steigen Schwachstellen und KI-gestützte Angriffe, während Fachkräfte fehlen. Auf der it-sa präsentiert Tenable seine Plattform für Exposure Management.

Tenable bündelt zwei KI-Funktionen: AI Exposure erkennt und bewertet den Einsatz von KI in der eigenen IT-Umgebung und sichert ihn ab, sodass Risiken durch genutzte KI-Anwendungen sichtbar werden. Hexa AI ist eine Agentic-AI-Komponente, die KI für Abläufe im Security-Betrieb nutzt, indem sie KI-Agenten koordiniert, Security-Aufgaben automatisiert und die Behebung von Schwachstellen beschleunigt.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Tenable bündelt zwei KI-Funktionen: AI Exposure erkennt und bewertet den Einsatz von KI in der eigenen IT-Umgebung und sichert ihn ab, sodass Risiken durch genutzte KI-Anwendungen sichtbar werden. Hexa AI ist eine Agentic-AI-Komponente, die KI für Abläufe im Security-Betrieb nutzt, indem sie KI-Agenten koordiniert, Security-Aufgaben automatisiert und die Behebung von Schwachstellen beschleunigt.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Rund 79.000 IT-Fachkräfte fehlen in Deutschland. Das verschärft den Druck auf Sicherheitsteams – während Unternehmen zugleich mehr Schwachstellen bewerten und strengere Vorgaben umsetzen müssen. Auf der it-sa, Messe für IT-Sicherheit, stellt Tenable seine Exposure-Management-Plattform und KI-Funktionen, die Risiken aufspüren und Security-Aufgaben unterstützen sollen, vor.

NIS2 und knappe Ressourcen erhöhen den Druck

Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz. Es betrifft rund 29.500 Unternehmen und Einrichtungen und verschärft unter anderem Anforderungen an das Risikomanagement und die Meldung von Sicherheitsvorfällen. Auch die Verantwortung der Geschäftsführung rückt stärker in den Fokus.

Im noch aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 2025 verzeichnet demnach mehr neu bekannt gewordene Schwachstellen. Rund 80 Prozent der gezielten Angriffe richten sich inzwischen gegen kleine und mittlere Unternehmen. Hinzu kommt, dass Ransomware-Gruppen KI einsetzen, um ihre Aktivitäten schwerer erkennbar zu machen. Der Bitkom beziffert die Zahl der fehlenden IT-Fachkräfte in Deutschland auf rund 79.000.

Tenable will auf der Messe zeigen, wie Unternehmen ihre Angriffsfläche erfassen und Risiken priorisieren können. „Mit NIS2 ist Cybersicherheit endgültig zur Chefsache geworden. Gleichzeitig arbeiten viele Unternehmen in Deutschland noch daran, was die Vorgaben für sie im Tagesgeschäft konkret bedeuten“, sagt Roger Scheer, Regional Vice President Central Europe bei Tenable. Compliance allein reiche nicht aus, um die Sicherheitslücken zu schließen, so Scheer. Entscheidend sei auch, zu erkennen, wo ein Unternehmen tatsächlich exponiert ist.

Zwei KI-Funktionen, zwei Aufgaben

Die Tenable-One-Plattform bündelt nach Unternehmensangaben zwei KI-Funktionen. AI Exposure soll den Einsatz von KI in der eigenen IT-Umgebung erkennen, bewerten, absichern und so Risiken durch verwendete KI-Anwendungen sichtbar machen.

Hexa AI ist als Agentic-AI-Komponente darauf ausgelegt, KI für Abläufe im Security-Betrieb nutzen. Die Funktion soll KI-Agenten koordinieren, Security-Aufgaben automatisieren und die Behebung von Schwachstellen beschleunigen.

Tenable auf der it-sa 2026

Am Tenable-Stand können Besucher die Plattform und beide Funktionen in Live-Demos kennenlernen. Das Unternehmen ist während der gesamten it-sa in Halle 7, Stand 7-248, vertreten.

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