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#ITfightsCorona Telekom bietet Hilfspaket für Händler

Autor: Ann-Marie Struck

Aufgrund der Corona-Pandemie schnürt die Deutsche Telekom Support-Pakete für ihre Händler. In einer Telefonkonferenz gab das Telekommunikationsunternehmen seine Maßnahmen bekannt: Zahlungsziele für 2020 wurden reduziert und Auszahlungen vorgezogen.

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Durch vorgezogene Auszahlungen will die Deutsche Telekom ihren Partnern durch die Krise helfen.
Durch vorgezogene Auszahlungen will die Deutsche Telekom ihren Partnern durch die Krise helfen.
(Bild: Reddogs - stock.adobe.com)

Die Telekom hat Hilfeleistungen für ihre Händler angekündigt. Rund 1.000 Exklusiv-Partner und Partner des Telekommunikationsriesen sollen die Unterstützung während der Coronakrise erhalten. Georg Schmitz-Axe, Leiter Telekom Partner, erklärt in einer Online-Pressekonferenz, welche Maßnahmen der Netzbetreiber für den indirekten Kanal geplant hat. Zunächst wurden die Jahresziele für 2019 bereits jetzt ausgezahlt. Das ist circa einen Monat früher als üblich. Zudem sind die Auszahlung auch an die zweite Handelsstufe freigegeben.

Des Weiteren wurden die Ziele für das erste Quartal 2020 für den Privatkunden- als auch Geschäftskundenbereich rückwirkend reduziert. Im zweiten Quartal wird die Zielelogik der Multibrandpartner an die der Exklusiv-Partner angeglichen. „Damit können unsere Partner in der Regel mit dem Quartals-Topwert pro Absatz Mobilfunk und Festnetz kalkulieren“, so Schmitz-Axe weiter. Ebenfalls wurden die Jahresziele für 2020 um jetzige unplanbare Einflüsse bereinigt.

Außerdem wird Schmitz-Axe zufolge in den kommenden Tagen der Prozess für die telefonische Inbound-Vermarktung für Neukunden im Festnetz- und Mobilfunk konkretisiert. Das Legitimationsverfahren soll per Video-Ident-Verfahren erfolgen.

Die Telekom hat auch Maßnahmen zu Gunsten ihrer Kunden beschlossen. Unternehmen erhalten einmalig über drei Monate kostenlose Office-365-Lizenzen. Aber auch Schulen stellt der Netzbetreiber cloud-basierte Web-Konferenzdienste für drei Monate kostenlos zur Verfügung, über die sich Lehrkräfte mit ihren Schülern und Studierenden austauschen können.

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 Ann-Marie Struck

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Redakteurin