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Die Pleiten der Anderen
Obwohl Porschefahrer, hat der gelassen Manager auf der linken Erfolgsspur Bechtle vorbeiziehen sehen, weil Steckenborn in der Vergangeneheit auf der ganz rechten Spur zugleich jene Überhohler sah, deren rasante Fahrt wenig später im Graben landete. Ein von Banken in wahnwitzige Expansionen getriebener und persönlich schwer getroffener Hans-Ulrich Mahr mit M+S Elektronik gehörte dazu, wie auch die Heyde AG. Aber auch die späteren Unglücksfälle mittelgroßes Systemhäuser wie ECS, BOG, Taskarena oder Ibex und großer IT-Häuser Arxes oder die zusammengewürfelte TDMi-Gruppe sind Steckenborn eine Warnung. Er steht für umsichtige Expansionen statt unkoordiniertes Wachstum.
Akquisitionen will der Cema-Gründer nicht ausschließen, „wir haben mögliche Übernahmekandidaten auf dem Radar“, versichert Streckenborn. Doch in erster Linie setzt er auf organisches Wachstum. Das größte Problem dabei: Angesichts des dramatischen Fachkräftemangels Cema als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und so geeignetes Personal zu gewinnen und auch an sich zu binden.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Cema bei der Mitarbeiterwerbung auf das Regionalprinzip setzt.
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