Was muss Datacenter Infrastructure Management leisten?

Struxureware for Datacenters 7.3 bringt DCIM mit Provider-Qualitäten

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Die Struxurware-Version für Provider

Die Anforedrungen von Hosting- und Provider-Unternehmen.
Die Anforedrungen von Hosting- und Provider-Unternehmen.
(Bild: Schneider Electric)
„Auch viele unserer Kunden entscheiden sich gegen ein eigene Rechenzentrum und wählen stattdessen einen Co-Locator“, erläutert Gebhard. So enthält die neue Version Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Vermietern von Rechenzentrumsflächen zugeschnitten sind.

Neben den Echtzeitdaten zu allen Kapazitäten einschließlich Stromversorgung, Kühlung und Platzangebot biete diese Variante Informationen über freie Stellflächenkapazitäten und Stromverbrauchswerte je Kunde oder vermieteter Stellfläche (Cage) sind abrufbar.

„StruxureWare Data Center Operation for Co-Location“ ist nach Herstellerangaben für alle Anwendungen, bei denen mehrere Parteien ins Spiel kommen, wie etwa Firmen aus den Bereichen Groß- und Einzelhandel, Betreiber von Hosting Services und Cloud-Anbieter. Denn die Software bietet auch Einblicke bis in die Daten der einzelnen Ebenen der IT. So können Facility Manager jeden Verbrauch und alle Kosten für Pacht und Support detailliert für jeden Anwender abrechnen.

Die wichtigsten Funktionen sind:

Kapazitäts-Management für Stellplätze (Cages): Diese Funktion ermöglicht Rechenzentrumsbetreibern die Benennung des Equipments in den Cages je nach Leistung der einzelnen Geräte. Mit einem Zeichentool und einer Leistungsmodellierung simulieren sie die Auslastung der Cages und können das Ergebnis als 3D-Grafik an-zeigen lassen.

Integrierte Mietkostenabrechnung: Das System importiert die jeweiligen Kosten aus dem CRM-System in das Data Center Infrastructure Management System (DCIM), um Guthaben, Stromkosten, den Gesamtenergieverbrauch und eine unmittelbare Analyse aller Daten auf Nutzerebene anzuzeigen.

Wartungsplanung: Bewirkt eine vollständige Übersicht aller Audits. So können War-tungsintervalle überwacht und Wirkungsanalysen durchgeführt werden, um die notwendige Redundanz auch während der Wartungen sicherzustellen.

Stromverbrauch: Diese Funktion erlaubt eine detaillierte Übersicht der gemessenen Verbrauchsstände.

Freie Kapazitäten: Aktuelle Berichte legen offen, welche Raumkapazitäten verkäuflich, besetzt oder reserviert sind und intern verwendet werden.

Stromversorgung: Zudem ermöglicht die Software das Management redundanter USV-Systeme und eine Abbildung der tatsächlichen Verteilungen.

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Wo bleibt der Service?

Im Prinzip sei „Struxureware“ mandatenfähig, erläutert Director Gebhard. Dennoch bietet der Hersteller etwa für Co-Locator noch keine Möglichkeit an, ihren Kunden DCIM als Service zu offerieren. Stattdessen müssen diese, wollen sie etwa über den Stromverbrauch in ihrem Teil des gemieteten Rechenzentrums selber Buch führen, zum Beispiel wenn sie die Angeboten unterschiedlichen Anbieter vergleichen wollen oder eine Umstrukturierung planen. „Das kommt vielleicht noch“, sagt Gebhard zu Struxureware as a Service.

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