Channel Fokus: Backup & Disaster Recovery Strategien gegen die Ransomware-Bedrohung

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ransomware ist Alltag, was Backup & Disaster Recovery zur Pflicht macht. Die Kennzahlen sind stabil, KI ändert die Taktiken auf beiden Seiten. Klar ist, dass man einen Plan in der Schublade haben sollte für den Tag X.

Wenn Ransomware-Erpresser zuschlagen, können IT-Verantwortliche zu Superhelden werden.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Wenn Ransomware-Erpresser zuschlagen, können IT-Verantwortliche zu Superhelden werden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Ransomware ist zur Dauerbedrohung geworden – und treibt das Geschäft mit Backup und Disaster Recovery an: Wer hier spart, zahlt später doppelt. Heiß diskutiert wird, ob man mit Erpressern überhaupt verhandeln darf – selbst wenn es nur darum geht, Zeit zu gewinnen. Während zentrale Kennzahlen der Branche stabil bleiben, verändert KI die Spielregeln: Angreifer automatisieren und tarnen besser, Verteidiger reagieren schneller und gezielter. Ein Wettrüsten mit System, in dem Resilienz zum schärfsten Wettbewerbsfaktor wird.

Continuous Data Protection

RPO – „Recovery Point Objective“ – ist der Zeitraum, der zwischen zwei Datensicherungen liegen darf. Wenn für den Betrieb kein Datenverlust hinnehmbar ist, beträgt die RPO mehr oder weniger fiktive null Sekunden, wie beispielsweise beim elektronischen Geldverkehr. Hier ist von so genannter „Continuous Data Protection“ (CDP) die Rede, beziehungsweise in anderem Kontext von „Realtime Backup“.

Business Continuity Management

Die Kennzahl „Recovery Time Objective“ (RTO) ist artverwandt und beschäftigt sich mit der Frage, wie viel Zeit ab dem katastrophenbedingten Ausfall der Systeme bis zu ihrer Wiederinbetriebnahme vergehen darf. Die Bandbreite reicht hier von (mehr oder weniger fiktiven) null Minuten, bei denen der Geschäftsbetrieb, egal was kommt, nicht abbrechen darf, bis bin zu mehreren Wochen. Bei sehr niedrigen RTO-Werten geht es nicht um die Wiederherstellung, sondern darum, unterbrechungsfreie Geschäftsabläufe als Maßstab anzusetzen. In diesem Fall ist dann eher von „Business Continuity Management“ (BCM) die Rede.

Auf der sicheren Seite

Die „3-2-1-1-0-Backup-Strategie“ erweitert sukzessive den Klassiker „3-2-1-Regel“ und zwar folgendermaßen: Drei Kopien der Daten auf zwei verschiedenen Medien gespeichert und eine Kopie extern gelagert. Außerdem soll eine Kopie schreibgeschützt oder unveränderlich gespeichert werden, und zu guter Letzt: Null Fehler bei der Wiederherstellung sollen durch regelmäßige Tests garantiert werden können, um Daten im Ernstfall tatsächlich planmäßig wiederherstellen zu können.

Auf unserer Microsite „Backup & Disaster Recovery“ können Sie tiefer in die Welt der Backup-Strategien eintauchen. Dort finden Sie aktuelle Informationen über Neuerungen für und mit dem Channel sowie zu den dynamischen Entwicklungen in Sachen Ransomware.

(ID:50642963)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung