Investieren trotz Abschwung

Software-Branche profitiert von der Angst in Krisenzeiten

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Kostensparer im umsatzrausch

Aber auch anderen Sparten spielt das emotionale Tief in die Hände. Immer dort, wenn eine Technologie das Potenzial bietet, Kosten einzusparen, muss man lange nach langen Gesichtern suchen. So ist auch VMware-Zentraleuropachef Thomas Kühlewein bester Laune: »Bei uns gilt das Motto: Jetzt erst recht!«, so Kühlewein kämpferisch. »Denn die Produkte, die VMware zur Verfügung stellt, unterstützen Firmen dabei, effizienter zu werden, Kosten zu sparen und dabei gleichzeitig für eine sicherere, verfügbarere und flexiblere Infrastruktur zu sorgen. Wir werden in diesem Jahr zudem profitieren, weil Firmen gerade in schwierigen wirtschaftlichen Phasen eher dort investieren, wo sie mit einem großen Maß an Sicherheit und Stabilität rechnen können. Insofern sind wir optimistisch, dass wir auch 2009 ein gutes Jahr haben werden«. VMWare ist nicht der einzige Virtualisierer, dem die Stimmung in die Hände spielt.

Fazit: Angst essen Marge nicht auf

Geschäft wird zwischen Menschen gemacht und Menschen sind emotional. Die Omnipräsenz der Krisenberichte führt mitunter zu Sparsamkeit. Aber auch zu höherem Sicherheitsbedürfnis und größerem Engagement in Sachen Prozessmanagement. An Lösungen, die in diese Kerben schlagen, wird keineswegs gespart. Ganz im Gegenteil: Zumeist sind es Software-Anbieter und spezialisierte Systemhäuser, die krisengetrieben von den hochgekochten Emotionen profitieren – in Form dicker Auftragsbücher.

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