ISX IT-Security Conference 2022 SOC-Services: Bedrohungen unter der Lupe von Experten

Von Sylvia Lösel

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Die Security-Welt von heute ist hochkomplex. Mit Hilfe von Security Operation Centers lassen sich Gefahren besser erkennen und beheben. Wie das funktioniert, erklärt Marcel Sievers, Specialist Information Security bei Pco.

Marcel Sievers, Specialist Information Security, Pco(Bild:  Trend Micro)
Marcel Sievers, Specialist Information Security, Pco
(Bild: Trend Micro)

ITB: Welche Vorteile bieten SOC-Services für Kunden?

Sievers: Ein Kunde, der unsere SOC-Services nutzt, kann mit einem 24/7-Einsatz rechnen. Security-Alerts werden konstant überwacht, ausgewertet und kritische Funde sofort gemeldet. Mit der Meldung ist es jedoch nicht getan. Wir geben entsprechende Handlungsanweisungen und sorgen zusammen mit der IT-Abteilung des Kunden für eine schnelle Umsetzung der Gegenmaßnahmen. Unser SOC-Service ist kein eigenständiges Silo, sondern unser Team an Cybersecurity-Experten ist mit eingebunden. Die Kombination der richtigen Lösungsbausteine, sowie ein Verständnis der Geschäftsprozesse des Kunden haben auf den Service einen wichtigen Einfluss und werden nicht separat voneinander betrachtet.

ITB: Mit welchen Problemen kämpfen Kunden, gerade wenn es um Security geht?

Sievers: Cyberkriminalität hat sich mittlerweile zu einem professionellen Geschäftsfeld entwickelt und die Motive sind nicht selten monetär. Ganz konkret wird es beispielsweise für Ransomware keine Ruhepause geben. Auch in den nächsten Jahren werden uns immer häufigere und komplexere Angriffe auf Trab halten. Das bedeutet, dass IT-Security-Teams nicht verschnaufen können, sondern durchgängig einer extrem hohen Anzahl von Security-Alerts ausgesetzt sind. Für Kunden hat es daher oberste Priorität, ihre Mitarbeiter zu entlasten – und gleichzeitig umfassend geschützt zu bleiben. Angesichts des Mangels an Fachpersonal ist das mit einem IT-Team inhouse kaum mehr zu leisten.

ITB: Warum hat Pco sich entschlossen, ein eigenes SOC aufzubauen? Was steuert Trend Micro bei?

Sievers: Die immer komplexer werdende IT-Sicherheitslage erfordert heute ein 24/7 Frühwarnsystem vor Cyberangriffen. Ein eigener SOC-Service war für uns eine wichtige Voraussetzung, um für unsere Kunden im Falle eines Angriffs schnell Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Mittlerweile haben wir uns deswegen einen Cybersecurity-Bereich mit über 30 Spezialisten aufgebaut. Mit Trend Micro haben wir einen Partner an Bord, der nicht nur leistungsstarke Technologie, sondern auch eine renommierte und langjährige Expertise mit sich bringt. Dank des deutschen Channel-Teams von Trend Micro lassen sich Fragen auf dem kurzen Dienstweg klären. Der Einsatz von Trend Micro (Managed) XDR garantiert, dass Security-Informationen in der gesamten IT-Umgebung des Kunden korreliert und unter Einsatz von KI und Threat Intelligence ausgewertet werden.

► Mehr Infos zur ISX 2022 IT-Security Conference

 

 

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