Die Corona-Krise stellt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch immer vor Herausforderungen. Wie sie sich mit bedachten IT-Konzepten für die digitale Transformation aufstellen sollten und Chancen ergreifen können, zeigt dieser Beitrag.
Katharina Jessa von Cisco nennt acht konkrete Punkte, wie kleine und mittlere Unternehmen ihr individuelles Digitalisierungskonzept erstellen können.
(Bild: Cisco)
In einer wirtschaftlich unsicheren Lage mussten viele kleine und mittlere Unternehmen feststellen, dass sie in Sachen Digitalisierung noch Nachholbedarf haben. Deshalb hat Cisco gemeinsam mit IDG in einer Studie zum digitalen Reifegrad deutscher KMU untersucht, wie kleine und mittlere Unternehmen durch die Corona-Krise kommen. Die Kernfragen: Wie haben sich Geschäfts- und Investitionsprioritäten verändert und welche Auswirkung hat der Digitalisierungsgrad auf die Wirtschaftsleistung?
Die Ergebnisse für Deutschland: 83 Prozent der deutschen KMU geben an, dass sie durch Covid-19 abhängiger von Technologien wurden – und 67 Prozent, dass Corona die Digitalisierung ihres Unternehmens deutlich beschleunigt hat. Doch dabei gilt es, Hürden zu überwinden. Zu den größten zählen Budgetmangel und die fehlende Bereitschaft/Unterstützung des Managements mit jeweils 16 Prozent. Knapp dahinter folgen hohe Kosten, unklare Mehrwerte mit 15 Prozent und ein unzureichendes digitales Mindset mit 14 Prozent. Aber auch die Umstellung von persönlichen Kundenbesuchen auf virtuelle Meetings stellt eine große Hürde dar.
Das ist der Zukunftsplan des deutschen Mittelstands
Bei der Planung ihrer Zukunft zeigen sich klare Schwerpunkte, in die KMU bei ihrer Digitalisierung investieren. In Deutschland liegen die drei größten Prioritäten auf der Verbesserung des Betriebs und des Service (21 %), auf dem Marktwachstum und auf weiterer Expansion (19 %) sowie auf dem Launch neuer Produkte und Services beziehungsweise deren Verbesserung (14 %).
Kleine und mittelständische Unternehmen, die erfolgreich transformieren, können durch das Umsatzplus die Investitionen schnell amortisieren und so weiterwachsen. Unternehmen, die schon vor der Pandemie Initiativen zur Digitalisierung gestartet haben, kommen jetzt besser durch die Krise. Viele kleine und mittlere Unternehmen mit Nachholbedarf profitieren vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung und Digitalisierungsprogrammen auf Landesebene.
Tipps für die Digitalisierung
KMU benötigen für eine erfolgreiche und zukunftssichere digitale Transformation ein durchdachtes Digitalisierungskonzept. Cisco empfiehlt folgende acht Eckpunkte:
1. Entwickeln Sie eine digitale Roadmap für die kommenden drei Jahre
2. Priorisieren Sie, welche geschäftskritischen Prozesse zu automatisieren sind, welche Prozesse nicht mehr benötigt werden und welche neu etabliert werden müssen
3. Bewerten Sie, in welche Technologien und in welcher Größenordnung Sie investieren wollen
4. Investieren Sie in digitale Fähigkeiten und Talente
5. Finden Sie den richtigen Technologiepartner für ihre Transformation
6. Orientieren Sie sich an Trends und Best Practices in Ihrer Branche
7. Fangen Sie klein an, lernen Sie aus den Erfahrungen dazu und skalieren Sie
8. Nutzen Sie Technologien, um die Zusammenarbeit intern und extern grenzenlos zu ermöglichen
Ist das Digitalisierungskonzept einmal festgelegt, sollte es nicht einfach starr umgesetzt werden, sondern flexibel wachsen und schrittweise angepasst werden: Klein anfangen, lernen und danach die Umsetzung skalieren.
Um bei der Umsetzung große Einmalinvestitionen zu vermeiden, empfehlen sich Managed oder „as a Service“-Angebote. Hier nutzen Unternehmen die technologische Ausstattung inklusive passender Dienstleistungen monatlich über eine „Bereitstellungs- und Nutzungspauschale“ von Systemhäusern. So müssen sie kein eigenes technisches Know-how im Unternehmen aufbauen.
Alle an Bord?
In diesen Planungsprozess sollten Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden frühzeitig eingebunden werden, um deren Interessen zu berücksichtigen. Denn Digitalisierungsinitiativen sind nur erfolgreich, wenn Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität stimmen. Sind die Einschränkungen zu groß oder der Umgang mit den Anwendungen zu schwierig, werden Mitarbeitende diese nicht effektiv nutzen. Zudem empfiehlt es sich, mit Branchenvertretern über deren Erfahrungen zu sprechen. So können sich Unternehmen ein klares Bild davon machen, welche künftigen Erwartungen und Anforderungen die Kunden stellen.
Herausforderungen mit Partnern meistern
Bei der digitalen Transformation haben kleine und mittelständische Unternehmen oft einen großen Vorteil: ihre Agilität. Damit kann der deutsche Mittelstand bei der Digitalisierung weltweit führend werden. Dafür müssen Unternehmen jedoch konsequent in die eigene digitale Transformation investieren. Am wichtigsten sind moderne Infrastrukturen und Lösungen, die Flexibilität, Effizienz und Produktivität steigern.
Diesen Weg müssen Unternehmen aber nicht alleine gehen. Erfahrene Technologiepartner unterstützen die Umsetzung erheblich. Cisco stellt zusammen mit Partnern sichere und intuitive Digitalisierungslösungen zur Verfügung. Gemeinsam entwickelten sie eine Produktpalette, die für jedes Kleinunternehmen die Lösungen bietet für eine erfolgreiche und zukunftssichere digitale Transformation. Speziell an KMU richten sich die integrierten Cisco-Gesamtlösungen für fünf zentrale Anwendungsfälle: Arbeiten von zu Hause aus, Schutz vor Cyberkriminalität, Geschäftskontinuität, moderne Arbeitsplätze und die neue Normalität im Büro.
Stand: 08.12.2025
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Einstiegsinformationen zu den Anwendungsfällen gibt es auf dem persönlichen Cisco Blog von Katharina Jessa. Zudem bietet das Ressourcen-Center grundlegende Leitfäden, um ein Verständnis über Netzwerke und Sicherheit in kleinen Unternehmen zu vermitteln. So bleiben KMU mit der neuesten Cybersicherheit, digitaler Innovation und Team-Zusammenarbeit dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus.
Über die Autorin
Katharina Jessa ist Leiterin Small & Medium Enterprise bei Cisco Deutschland. https://www.cisco.com/c/de_de/index.html