Urgesteine aus der IT-Branche Siegfried Bissinger meint „Wenn die Innovationen verblühen, verduften die Kunden“

Redakteur: Sarah Gandorfer

Das Systemhaus Bissinger besteht seit 40 Jahren. Der Gründer, Siegfried Bissinger, fing mit Büromaschinen an und machte von dort seinen Weg in die IT.

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ITB: Herr Bissinger, 1969 haben Sie den Grundstein für Ihr Systemhaus gelegt. Sie sind also ein alter Hase auf dem IT-Markt. Wie haben Sie diese 42 Jahre erlebt?

Bissinger: Es war interessant und innovativ. Es gibt nur wenige Branchen, die sich in dieser Geschwindigkeit entwickeln.

ITB: Wie war Ihr persönlicher Einstieg in die Informationstechnologie?

Bissinger: Ich bin von der Bürotechnik in die IT hineingewachsen. Sie müssen nur in der richtigen Zeit die Bedürfnisse der Kunden erkenn und Lösungen bieten. Es gibt ja den Spruch: Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer. Ich habe das für mich so ausgelegt: Wenn die Innovationen verblühen, verduften die Kunden. Eigentlich bin ich nur mit der Zeit gehoppelt.

ITB: Wie haben Sie den Wandel in der IT den erlebt?

Bissinger: Es hat sich eine enorme Flexibilität ergeben. So kann heute auf Anwendungen und Informationen egal von welchem Standort aus zugegriffen werden.

ITB: Was waren Ihre Highlights?

Bissinger: Meine Highlights war zum einen die Entwicklung der Datenträger: Vom Lochband, über Magnetband, zur Diskette, zur Festplatte, dem RAID-System, hin zur Virtualisierung und schließlich die Verlegung der Daten in die Cloud. Heute können auf einem Streichholzkopf Millionen von Informationen gespeichert werden. Auch die Entwicklung der Übertragungstechnik finde ich faszinierend: Draht, Funk, Glasfaser und Satellit. Es hat mich überrascht, wie schnell die Speicher- und Übertragungstechnik vorangeschritten ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich Siegfried Bissinger die IT der Zukunft vorstellt.

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