Linux Foundation befragt OSS-Projektbetreuer und Kontributoren Studie zur Sicherheit von Open-Source-Software

Von Stephan Augsten 1 min Lesedauer

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Wie ist es um die Sicherheit von Open-Source-Projekten bestellt und was treibt Kontributoren und Maintainer an? Das wollte die Linux Foundation mit der Studie „Maintainer Motivations, Challenges, and Best Practices on Open Source Software Security“ herausfinden.

Wie Kontributoren und Open-Source-Projektbetreuer die Sicherheit im Open-Source-Bereich einschätzen, wollte die Linux Foundation wissen.(©  Skórzewiak - stock.adobe.com)
Wie Kontributoren und Open-Source-Projektbetreuer die Sicherheit im Open-Source-Bereich einschätzen, wollte die Linux Foundation wissen.
(© Skórzewiak - stock.adobe.com)

Für die OSS-Security-Studie hat die Linux Foundation rund 1.000 Open-Source-Maintainer und Hauptkontributoren befragt. Ziel war es, Einblicke in ihre Motivation, Herausforderungen und Best Practices bei der Gewährleistung der Sicherheit von Open-Source-Software zu gewinnen. 72 Prozent der Befragten äußerten sich hinsichtlich der Sicherheit von Open-Source-Software optimistisch, wobei 69 Prozent glauben, dass sich die Lage in diesem Jahr verbessern wird.

Mehr als zwei Drittel (69 %) der Umfrageteilnehmer glauben, dass definierte Best Practices für die sichere Softwareentwicklung notwendig sind. Als wichtiges Werkzeug zur Absicherung von Software-Paketen wurde Software Composition Analysis genannt, welche Abhängigkeiten analysiert. Auch Static Application Security Testing zur Identifikation von Schwachstellen wird häufig verwendet. Trotzdem führen immer noch 39 Prozent der Befragten manuelle Code-Reviews durch.

Eine grundlegende Dokumentation stellen immerhin 87 Prozent der Projekte zur Verfügung. Die Linux Foundation konstatiert allerdings einen Bedarf an umfassenderer und standardisierter Dokumentation, um die Zugänglichkeit und das Verständnis zu verbessern. Reproduzierbare Builds, für die Stiftung ein wichtiger Indikator für Integrität des Quellcodes, bietet bereits mehr als die Hälfte der Projekte.

55 Prozent der Befragten gaben an, unter Burnout zu leiden, es bedarf also offenbar besserer Unterstützung und Ressourcen für Projektbetreuer. Dass auf technischer Ebene die Automatisierung der Erschöpfung von Entwicklerinnen und Entwicklern entgegenwirken kann, glauben 63 Prozent der Maintainer und Hauptkontributoren. Der Hauptgrund für die Pflege von Open-Source-Projekten ist für 85 Prozent der Befragten der Spaß am Lernen. Fast die Hälfte (49 %) der Kontributoren wünschen sich Anreize durch ihren Arbeitgeber.

Weitere Erkenntnisse aus der Studie finden sich auf der Webseite der Linux Foundation.

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