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Beispiel: IBM X-Force Exchange
Was alles in und hinter Security Intelligence stecken kann, zeigt zum Beispiel IBM X-Force Exchange. Im April 2015 kündigte IBM an, die eigene IT-Sicherheitsdatenbank zu öffnen und diese auf der Plattform X-Force Exchange in der Cloud zugänglich zu machen. Damit stehen die in über 20 Jahren von der IBM und Partnern gesammelten Informationen zu IT- Sicherheitsschwachstellen und Cyberbedrohungen allen Plattform-Teilnehmern zur Verfügung – laut IBM eine der größten und umfangreichsten Kataloge von Schwachstellen weltweit: Sicherheitsinformationen, basierend auf der Überwachung von mehr als 15 Milliarden IT-Sicherheitsereignissen am Tag, Malware-Daten von rund 270 Millionen untersuchten Endgeräten, Details zu Bedrohungen basierend auf mehr als 25 Milliarden Webseiten und Bildern im Netz, Ergebnisse von mehr als acht Millionen ausgewerteten Phishing- und Spam-Attacken sowie Profile von fast einer Million bösartigen IP-Adressen. Insgesamt umfasst X-Force Exchange rund 700 Terabyte an Daten.
Auf der Plattform X-Force Exchange können Nutzer interagieren und sich austauschen, die IT-Sicherheitsinformationen von IBM ergänzen und erweitern, für eigene Analysen Informationen zusammentragen, organisieren und priorisieren sowie Programmierschnittstellen (APIs) verwenden, durch die X-Force Exchange mit anderen Geräten und Programmen kommunizieren kann und die es ermöglichen, die Plattform in externe Systeme einzubinden.
Solche Funktionen lassen sich auch von IBM-Partnern nutzen, um Kunden gezielt informieren, aufklären und überzeugen zu können. Alleine die Suchfunktion, die zum Beispiel Recherchen nach speziellen Applikationen des Kunden erlaubt, bietet interessante Sichten auf aktuelle, konkrete Bedrohungen, zugeschnitten auf die aktuelle IT-Situation des Kunden.
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