Solidigm P44 Pro Schnelle PCIe-SSD mit Hynix-Innenleben

Von Klaus Länger

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Die P44 Pro mit Hynix-3D-TLC-NAND und PCI-Express-4.0-Interface ist das neue Flaggschiff von Solidigm. Die M.2-2280-Riegel mit Kapazitäten bis zu zwei TB sind vor allem für Gaming-Rechner, Workstations und als Upgrade für Sonys PS5 bestimmt.

Die PCIe-Gen4-SSD P44 Pro von Solidigm soll beim sequenziellen Lesen bis zu 7.000 MB/s erreichen und dabei trotzdem sparsam arbeiten. Dafür ist ein eigener NVMe-Treiber mit verantwortlich.(Bild:  Solidigm)
Die PCIe-Gen4-SSD P44 Pro von Solidigm soll beim sequenziellen Lesen bis zu 7.000 MB/s erreichen und dabei trotzdem sparsam arbeiten. Dafür ist ein eigener NVMe-Treiber mit verantwortlich.
(Bild: Solidigm)

Nach der P41 Plus ist die P44 Pro die zweite SSD von Solidigm, die nicht mehr auf einem Intel-Design basiert. Der Hersteller ist aus der SSD-Sparte von Intel entstanden, die von SK Hynix übernommen wurde. Die mit TLC-NAND von SK Hynix bestückte M.2-SSD nutzt einen ebenfalls vom Mutterkonzern entwickelten PCI-Express-Gen4-Controller sowie einen DRAM-Cache. Sie ist mit Speichergrößen von 512 GB, einem oder zwei TB verfügbar. Ein Teil des TLC-Speichers mit 176 Layern wird als SLC-Cache genutzt, wie es bei schnellen SSDs üblich ist.

Die Solidigm P44 Pro basiert auf TLC-3D-NAND von SK Hynix mit 176 Layern. Der Controller und der DRAM-Chip stammen ebenfalls von der Solidigm-Mutterfirma.(Bild:  Solidigm)
Die Solidigm P44 Pro basiert auf TLC-3D-NAND von SK Hynix mit 176 Layern. Der Controller und der DRAM-Chip stammen ebenfalls von der Solidigm-Mutterfirma.
(Bild: Solidigm)

Mit einer sequenziellen Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.000 MB/s bei allen Modellen soll die P44 Pro zu den schnellsten PCIe-4.0-SSDs auf dem Markt zählen. Die sequenzielle Schreibperformance liegt zwischen 4.700 MB/s für das 512-GB-Modell und 6.500 MB/s für die 2-TB-Variante. Dabei soll sich die SSD durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch von nur 5,3 Watt auszeichnen. Sie kommt auch ohne massiven Kühlkörper aus und lässt sich so problemlos in Notebooks mit PCIe-Gen4-M.2-Steckplatz einsetzen. Für die Verwendung in der PS5 von Sony, wo ein Kühlkörper auf der SSD vorgeschrieben ist, soll der Handel entsprechende Bundles anbieten. Die von Sony formulierten Leistungsanforderungen übertrifft die P44 Pro laut Solidigm deutlich und soll sogar schneller sein, als der für die Konsole optimierte Flash-Speicher auf dem Mainboard.

Eigener NVMe-Treiber

Die Solidigm P44 Pro arbeitet zwar mit dem Windows-eigenen NVMe-Treiber zusammen, liefert aber seine maximale Leistung mit einem von Solidigm entwickelten Treiber, der als Teil der Synergy-Software des Herstellers installiert wird. Er soll vor allem wahlfreie Schreib- und Lesezugriffe um mehr als 20 Prozent beschleunigen. Für die Ausdauer gibt der Hersteller 500 TBW für das 512-GB-Modell, 750 TBW für die 1-TB-Version und 1.200 TBW für die 2-TB-Version an.

Die P44 Pro soll ab Ende Oktober verfügbar sein. UVPs für den deutschen Markt gibt der Hersteller noch nicht an, sondern nur die US-Preise, die zwischen 80 und 235 US-Dollar liegen.

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