Druckerhersteller auf Konfrontationskurs

Samsung Printing steigt ins Kopierer-Geschäft ein

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Anspruch wird belohnt

Von den künftigen Partnern wird ein personalisierter Vertrieb, Marktzugang sowie der Wille zu Wachstum erwartet. Dafür habe der Händler die Freiheit, Samsung-Produkte als Ergänzung beziehungsweise als Alternative in sein bisheriges Portfolio zu nehmen – wenn andere Hersteller dem Reseller diese Möglichkeit zugestehen. „Natürlich“, fügt Jürgen Krüger hinzu, „ist es unser Ziel, Premium- und langfristig Exklusiv-Marke beim Partner zu werden.“ Für das Geschäft mit Kopierern sollen 140 bis 160 Partner aus dem IT-Umfeld sowie dem mittleren und oberen Bürofachhandel gewonnen werden. Dabei wird es nicht ausbleiben, dass der eine oder andere Anbieter den bisherigen Exklusiv-Status eines Herstellers aufgibt oder – wie hinter vorgehaltener Hand auf der Veranstaltung gesprochen wurde – die Streichung von Boni oder andere Sanktionen drohen.

Aussicht auf Erfolg

Natürlich gehe es letztendlich darum, Umsätze zu generieren und gute Geschäfte zu machen. Jürgen Krüger nennt dabei Zahlen: „Allein durch unsere A4-Systeme erwarten wir für 2010 einen Jahresumsatz von 160 Millionen US-Dollar. In Stückzahlen entspricht das ungefähr einem Wachstum um den Faktor 2,2 gegenüber 2009. Die Auslieferung der A3-Multifunktionssysteme beginnt ab Oktober, bis Jahresende sollen rund 500 Stück im Fachhandel und bei den ersten Kunden sein.“ Zeitgleich mit Deutschland wird Samsung auch in Frankreich und Italien mit der Auslieferung der Geräte beginnen.

Michael Wehler, der für die Produkte verantwortliche Manager, liefert Details zum A3-Markt: „In Deutschland wurden 2009 rund 141.500 Systeme verkauft, wobei sich Mono und Farbe in etwa die Waage halten. Ricoh, Konica Minolta und Canon hatten zusammen 57 Prozent der Marktanteile. Ebenfalls über 50 Prozent machte der Anteil der Systeme mit Kopierleistungen zwischen 21 und 44 Seiten pro Minute aus.“ Laut Wehler sind in diesem Mainstream-Segment auch die neuen Samsung-Systeme zuhause, da der Bereich unterhalb zu preissensitiv und der darüber für einen lohnenden Einstieg zu klein sei. Die Vermarktung der Systeme erfolge nach einem einheitlichen und fairen Preissystem auf Grundlage von Click-Zahlen.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen zu Entwicklung und Konzept der Systeme sowie über den künftigen Vertriebsleiter B2B.

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