Quantencomputing Robin Wittland ist CCO bei Planqc

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Die Quantencomputer-Entwickler von Planqc ernennen mit Robin Wittland einen neuen CCO. Er will den Vertrieb maßgeblich ausbauen, die Strategie für die Markteinführung weiter optimieren und das Partnernetzwerk erweitern.

Robin Wittland wechselt von Microsoft Deutschland zu Planqc.(Bild:  Foster + Martin Fotografie GbR)
Robin Wittland wechselt von Microsoft Deutschland zu Planqc.
(Bild: Foster + Martin Fotografie GbR)

Robin Wittland bekleidet seit 14. Oktober den Posten des Chief Commercial Officer bei den Quantencomputing-Experten von Planqc. Mit der Ernennung will das Unternehmen seine Marktposition weiter ausbauen und von dem weltweit wachsenden Quantencomputermarkt profitieren.

Von Microsoft zu Planqc

Wittland verfügt über 20 Jahre Erfahrung als Führungskraft und war zuvor bei Microsoft Deutschland als Senior Director of Solution Sales tätig. Seine Expertise in Cloud, KI, Software sowie Hardware und insbesondere sein Wissen im Bereich des Quantencomputing sollen nun Planqc kommerziell stärken.

Wittland selbst sieht im Quantencomputing große Möglichkeiten:„Quantencomputing hat das Potenzial, in zahlreichen Bereichen tiefgreifende Durchbrüche zu erzielen – von der Pharmaforschung und Materialwissenschaften bis hin zu Finanzwesen, Logistik, Energiewirtschaft und Klimaforschung. Gemeinsam mit dem talentierten Team von Planqc will ich die Markteinführung von Quantentechnologien beschleunigen und Unternehmen und Organisationen in die Lage versetzen, diese bahnbrechende Technologie für ihren strategischen Vorteil zu nutzen und Probleme zu lösen, die derzeit noch unlösbar sind.“

Dr. Alexander Glätzle, CEO und Mitgründer von Planqc, ergänzt: „Die Ernennung von Robin unterstreicht unsere Ambition, bahnbrechende Quanteninnovationen auf den Markt zu bringen und die Mission von Planqc voranzutreiben, reale Herausforderungen mithilfe von Quantentechnologie zu lösen.“

QaaS und skalierbare Hardware

Planqc kombiniert skalierbare Hardware mit Quantum-as-a-Service (QaaS)-Lösungen. Diese sollen es Unternehmen ermöglichen, Quantencomputing für reale Anwendungen zu nutzen. Die Technologie von Planqc basiert auf neutralen Atomen als Qubits, was Skalierbarkeit und Energieeffizienz ermöglicht und den Weg zu fehlertoleranten Quantencomputern ebnen soll.

Das Unternehmen wurde 2022 als Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik gegründet. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits größere Aufträge erhalten, darunter einen im Wert von 29 Millionen Euro für den Bau des ersten digitalen Quantencomputers auf Basis neutraler Atome und einen weiteren über 20 Millionen Euro für die Entwicklung eines 1000-Qubit-Systems zur Integration in die Hochleistungsrechner-Infrastruktur Deutschlands. Zudem hat Planqc kürzlich eine erfolgreiche Series-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen, bei der 50 Millionen Euro eingeworben wurden. Lead-Investor dieser Finanzierungsrunde war der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützte DeepTech & Climate Fonds (DTCF).

Neben Hardware liegt die Expertise von Planqc auch in der Entwicklung von Quantensoftware, etwa für Machine-Learning-Modelle in der Klimaforschung und Materialsimulationen.

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