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Die neue Einfachheit
Für Mack ist es wichtig, dass eine Projektmanagement-Software nicht überkompliziert ist und die Aufgabe, deren Erledigung sie erleichtern soll, dadurch unnötig schwierig macht. Komplexe Algorithmen. etwa für die Priorisierung von Tasks und den abgestimmten Einsatz von Ressourcen, seien oft nicht intuitiv zu begreifen und einzusetzen; und denselben Zweck könne man mitunter schneller, kostengünstiger und verlässlicher mit händischen Ad-hoc-Eingriffen erreichen. Eric Schott, Mitbegründer des Frankfurter Beratungsunternehmens Campana und Schott, das auf Projektmanagement und Prozessoptimierung spezialisiert ist, bekräftigt die Forderung nach Pragmatismus; er spricht in diesem Zusammenhang von kompetentem „Hand-am-Arm“-Vorgehen, mit dem sich Probleme oft am schnellsten lösen ließen.
Ein Tool muss zum methodischen Ansatz des Projektmanagements, den ein Unternehmen oder eine Abteilung verfolgt, passen; es kann ihn nicht vorschreiben. Eine Organisation, die sich zum Beispiel in der Softwareentwicklung für die “agile” Methode „Scrum“ entschieden hat – hierbei werden die Anforderungen an eine Software nicht ein für alle mal festgelegt, sondern nach jedem Zwischen-Entwicklungsschritt neu bewertet und bei Bedarf angepasst – braucht eine Projektmanagement-Lösung, die einen solchen iterativen Prozess unterstützt, anstatt zwingend eine lineare Projekt-Ablaufsteuerung nach dem „Wasserfall“-Modell vorzuschreiben, sagt etwa Mey Mark Meyer von der Bremer Marktforschungs- und Beratungsfirma M3 Projekt:Informations:Management. Andererseits kann eine Software, die sogenannte „Gantt-Diagramme“ nutzt - bei der die Abfolge von Projektaktivitäten auf einer Zeitachse dargestellt wird – Beteiligte von logischen Erfordernissen im Entwicklungsprozess ablenken, denn der muss nicht zwingend chronologisch sein.
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