IT-BUSINESS Podcast – Folge 4 Podcast „IT ImPuls“: Die E-Rechnung

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Die E-Rechnung ist mehr als nur eine XML-Datei. In der vierten Folge des Podcasts IT ImPuls wird das digitale Dokument genauer unter die Lupe genommen. Es geht um Format-Vielfalt, Gesetze, Echtzeit-Steuerreporting und Steuerbetrug.

In der vierten Folge von IT ImPuls sprechen wir über die Chancen und Herausforderungen, die die E-Rechnung mit sich bringt. (Bild:  Carin Böhm)
In der vierten Folge von IT ImPuls sprechen wir über die Chancen und Herausforderungen, die die E-Rechnung mit sich bringt.
(Bild: Carin Böhm)

Eines ist sicher: Die E-Rechnung kommt und ist teilweise schon da! Seit dem Jahreswechsel müssen alle Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, elektronische B2B-Rechnungen zu empfangen und dürfen sich dem Empfang nicht mehr verweigern. Die Regelung gilt für alle Unternehmen, die an B2B-Geschäften mit einem deutschen Lieferanten beteiligt sind. Voraussetzung ist, dass die gehandelten Waren oder Dienstleistungen in Deutschland steuerbar sind. Spätestens 2028 ist Schluss mit der Papierrechnung im Geschäftsverkehr. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle in Deutschland tätigen Unternehmen ihre B2B-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 elektronisch übermitteln.

Umso wichtiger also, sich jetzt schon über Formate, Gesetze und Verordnungen rund um die E-Rechnung zu informieren. In der aktuellen Folge des IT-ImPuls-Podcast sprechen Moderatorin Mihriban Dincel und Redakteur Dr. Stefan Riedl mit Studiogast Ivo Moszinksy, Vorstandsvorsitzender des Verbands elektronische Rechnung e.V. (VeR). Im Gespräch gibt er Einblicke in die Vielfalt der XML-basierten Rechnungsformate in Europa, blickt auf die Geschichte der E-Rechnung zurück und macht deutlich, warum die E-Rechnung die Basis für ein System zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs ist.

Was gilt als E-Rechnung?

Als E-Rechnung gelten XML-basierte Formate, die gemäß EN 16931 eine E-Rechnung darstellen. Die EN 16931 gilt als europäische Norm und bildet die Grundlage für elektronische Rechnungsformate. In Deutschland werden vor allem die XML-basierten Formate ZUGFeRD und XRechnung verwendet. Beide Formate liefern eine maschinenlesbare XML-Datei und sind damit für die automatisierte Verarbeitung von Rechnungen geeignet. ZUGFeRD ist bei vielen Unternehmen beliebter als XRechnung, da hier keine weitere Software für die Visualisierung benötigt wird.

Bei IT-ImPuls zu Gast

Im Gespräch mit Ivo Moszinksy

Ivo Moszynski ist Vorstandsvorsitzender des Verbands elektronische Rechnung e.V. (VeR), einer Plattform zur Förderung und Standardisierung elektronischer Rechnungsprozesse. Beruflich ist er Leiter der E-Rechnungsstrategie bei der Datev. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Digitalisierung und Optimierung von Rechnungsprozessen, insbesondere durch Standards wie ZUGFeRD und X-Rechnung. Er engagiert sich für die Einführung und Etablierung der E-Rechnungspflicht, die ab 2025 schrittweise für B2B-Umsätze in Deutschland verpflichtend wird.

Die E-Rechnung als Grundlage für Steuerbetrugsbekämpfung

Die E-Rechnung ist weit mehr als ein XML-Format, sie steht für etwas viel Größeres: die Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs. Da E-Rechnungen in strukturierten elektronischen Formaten (ZUGFeRD, XRechnung) eine automatisierte Verarbeitung und Prüfung ermöglichen, können die Finanzbehörden die Daten in Echtzeit auswerten und Unregelmäßigkeiten schneller erkennen. Mit der geplanten Einführung eines Echtzeit-Meldesystems sollen Rechnungsdaten direkt an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Wann dieses Meldesystem in Deutschland zum Einsatz kommt, ist allerdings noch unklar.

Hören Sie jetzt in die spannende neue Podcast-Folge „Die E-Rechnung“ rein! Und auch dieses Mal gibt es einen passenden KI-generierten Song. #Ohrwurm

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Sie haben Themenvorschläge und Anregungen für kommende Podcast-Folgen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an: mihriban.dincel@vogel.de

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