Nfon Partnertag 2024 Nfon stellt Vertriebsteam neu auf

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Mit einem neuen Vertriebsteam und frisch erworbenen KI-Kompetenzen will Nfon wieder richtig durchstarten. So verspricht der Cloud-Kommunikations-Anbieter auf dem Partnertag in München, die Zusammenarbeit zu den Partnern effizienter und zielführender zu gestalten.

Das neue Nfon-Vertriebsteam (v.l.) Alexander Wettjen und Jennifer Fritsch begrüßen zusammen mit Andreas Wesselmann, CTO, und Patrik Heider, CEO, die Gäste auf dem Partnertag in München. (Bild:  Nfon)
Das neue Nfon-Vertriebsteam (v.l.) Alexander Wettjen und Jennifer Fritsch begrüßen zusammen mit Andreas Wesselmann, CTO, und Patrik Heider, CEO, die Gäste auf dem Partnertag in München.
(Bild: Nfon)

Ambitionierte Ziele hat sich der Cloud-PBX-Anbieter Nfon für das kommende Jahr gesetzt. Mit einem neu aufgestellten Vertriebsteam soll die Zusammenarbeit mit den Partnern intensiviert werden. Nur so könnten Wachstumspotenziale genutzt werden. Auf dem Partnertag in der Bayerischen Landeshauptstadt bekräftigt Nfon-CEO Patrik Heider vor den 250 Partnern und Gästen die Bedeutung einer gesteigerten Partnerzufriedenheit. Nur so könne eine höhere Marktreichweite sowie eine bessere Endkundenerfahrung und beidseitiges Wachstum erreicht werden. Wieder mehr Vertrauen und Präsenz bei den Partnern aufzubauen und zu zeigen, ist nicht zuletzt durch das in vielerlei Hinsicht bewegte Jahr 2024 nötig geworden. So hat sich Nfon bereits nach vier Monaten vom Chief Revenue Officer und Vertriebsleiter Merano Mettbach getrennt. Er sollte unter anderem Vertriebsprozesse optimieren sowie das Channel-Management und die Partnerentwicklung vorantreiben.

Neues Vertriebsteam

Diese Aufgabe übernimmt Alexander Wettjen. Er ist zum neuen Vice President Group Sales ernannt worden. Unterstützt wird er von Jennifer Fritsch, die zuvor Head of Alliance Partner Management war. Sie steigt zum Head of Sales in Deutschland auf und zeichnet somit für den Vertrieb verantwortlich. Wettjen ist ein erfahrener Vertriebler und war unter anderem in führenden Positionen bei Telefónica und Sixt tätig. „Wir müssen für unsere Partner nicht nur ein verlässlicher, kreativer und schneller Ansprechpartner sein, sondern auch ein nahbarer, effizienter Begleiter und Berater“, erklärt er. In seiner neuen Position bei Nfon will er das Neukundengeschäft, das Bestandskundenmanagement sowie das Upselling stärken. Die Services Produktentwicklung und Partnerbetreuung müssten besser koordiniert werden. Das soll über Ländergrenzen hinweg funktionieren. „Ziel ist es, skalierbare Konzepte in allen Ländern einheitlich umzusetzen, um das gemeinsame Geschäft weiter zu stärken und profitabler zu gestalten“, präzisiert Alexander Wettjen. Im Rahmen dieser Strategie wird in jedem Land ein Sales- und Marketing-Lead direkt an Wettjen berichten.

Vereinfachtes Produktportfolio

Dazu beitragen solle auch ein Vereinfachen des Produktportfolios. So ist geplant, die durch die Übernahme von DTS entstandenen parallelen Welten endgültig zu verschmelzen. Das betreffe nicht nur das Partnerprogramm, sondern vor allem auch das Produktportfolio. Kunden und Partner müssten Heider zufolge die Produkte verstehen. Sie sollten als einfach und effizient wahrgenommen werden, fügt der Nfon-Chef hinzu. Dabei ist das Produktportfolio durch die Übernahme des KI-Spezialisten Botario eher weiter gewachsen und komplexer geworden. Schließlich sollen KI-Funktionalitäten von Botario wie Voicebots, Transkriptionen, Zusammenfassungen oder Livechats künftig in bestehende UC-Lösungen integriert werden. Mehrere Use-Cases sind bereits im eigens eingerichteten gemeinsamen KI-Kompetenzzentrum entwickelt worden. Allerdings glaubt Heider, dass durch die Komplexität derzeit nur spezialisierte Partner KI-Lösungen vertreiben könnten.

Integration von KI-Funktionen

Auf jeden Fall sei Nfon auf den KI-Zug mit aufgesprungen. Und bereits im ersten Quartal 2025 sollen KI-Funktionen wie Voicemail und Transcription eingeführt werden. Im Contact Center CCHub übernehmen laut Nfon dann KI-Funktionen verschiedene Aufgaben, um Kundenservice und -zufriedenheit zu erhöhen. Ausgebaut werden sollen dabei neben Chat- und Voice-Bots auch E-Mail- und Knowledge-Bots. Im zweiten und dritten Quartal nächsten Jahres folgen laut Nfon-Planung Funktionen wie Gesprächszusammenfassungen und -transkriptionen. Integriert werden diese dann auch in die Cloud-Kommunikations-Plattform Cloudya und Centrex. Geplant sind darüber hinaus auch KI-gesteuerte Übersetzungen. Außerdem will der UCC-Anbieter eine neue Version von Softphone Pro präsentieren.

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