Studie von Enreach New Work ist noch nicht Alltag

Von Ann-Marie Struck

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Flexibles Arbeiten, das wurde in den vergangenen beiden Pandemiejahren von Büroarbeitern verlangt. Voraussetzung dafür sind Lösungen zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Doch noch immer mangelt es in Unternehmen an adäquaten UCC-Lösungen, wie eine Studie von Enreach zeigt.

Die moderne Arbeitswelt ist hybrid.(Bild:  Nuthawut - stock.adobe.com)
Die moderne Arbeitswelt ist hybrid.
(Bild: Nuthawut - stock.adobe.com)

Ob im Büro, von zuhause oder von unterwegs, heutzutage können Arbeitnehmer von überall aus arbeiten. Nach zwei Jahren Pandemie-bedingtem Homeoffice wollen viele Mitarbeiter ihre gewonnenen Freiräume behalten. Die Arbeitswelt der Zukunft ist folglich hybrid. Grundlage dafür sind jedoch geeignete Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit.

Diese fehlen laut einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Enreach noch in deutschen Unternehmen. Bei der Online-Befragung im April 2022 nahmen 2.069 Personen teil, davon 548 Befragte, die (teilweise) im Homeoffice arbeiten.

Der Studie zufolge sind nur 49 Prozent der Befragen der Meinung, dass ihr Arbeitgeber ihnen geeignete Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit zur Verfügung stellt. Vielmehr fehlen 36 Prozent adäquaten UCC-Lösungen.

Mitarbeiter sind mit der Ausstattung unzufrieden

Zudem ist mehr als ein Viertel der Befragten mit dem Funktionsumfang der aktuell im Unternehmen genutzten Lösungen unzufrieden: So gaben 27 Prozent an, dass sie im Homeoffice nicht alle Funktionen nutzen können, die sie für ihre Arbeit benötigen. Bei der Arbeit im Büro bemängeln 25 Prozent der Umfrageteilnehmer fehlende Funktionen.

Insbesondere kritisieren die Befragten die Lösungen im Wechsel zwischen Büroarbeitsplatz und Homeoffice. Demnach beklagen 34 Prozent, dass die genutzte Kommunikationslösung nicht gleichermaßen problemlos an beiden Arbeitsorten funktioniert.

„Es ist an der Zeit, dass wir die Diskussionen rund um Homeoffice oder Büro hinter uns lassen. Die Arbeit von zuhause aus hat sich in der hybriden Arbeitswelt längst als fester Bestandteil etabliert: Auch nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht im März sind die Beschäftigten nicht in die Büros zurückgeströmt. Umso dringender ist der Nachholbedarf für die Unternehmen, die sich ITK-seitig noch nicht für die Anforderungen der neuen Normalität gerüstet haben“, sagt Dr. Ralf Ebbinghaus, Geschäftsführer bei Enreach. Seiner Ansicht nach ist eine zeitgemäße Lösung für den Austausch mit Gesprächspartnern an anderen Standorten dabei eine grundlegende Voraussetzung für produktives Arbeiten, gleichgültig, ob jemand im Büro, zuhause oder unterwegs ist und welches Endgerät er nutzt.

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