Epson Workforce Enterprise AM-C4000, AM-C5000 und AM-C6000 Neue Serie schließt Lücke im A3-Segment

Von Klaus Länger

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Bei den A3-Multifunktionsdruckern klaffte bei Epson bisher ausgerechnet im besonders umsatzstarken Segment der Geräte mit Druckgeschwindigkeiten zwischen 30 und 60 Seiten pro Minute eine Lücke. Die wird durch die neue Enterprise AM-C-Serie geschlossen.

Die Workforce-Enterprise-Modelle AM-C4000, AM-C5000 und AM-C6000 erreichen mit ihren seitenbreiten Druckköpfen Druckgeschwindigkeiten von 40, 50 beziehungsweise 60 Seiten pro Minute.(Bild:  Epson)
Die Workforce-Enterprise-Modelle AM-C4000, AM-C5000 und AM-C6000 erreichen mit ihren seitenbreiten Druckköpfen Druckgeschwindigkeiten von 40, 50 beziehungsweise 60 Seiten pro Minute.
(Bild: Epson)

Bei Epson ist man fest davon überzeugt, dass bei Enterprise-Multifunktionsdruckern die bislang vorherrschenden Laser-Geräte durch Tintenstrahldrucker abgelöst wird. Der Hersteller führt dabei vor allem den deutlich geringeren Stromverbrauch als Argument an, verweist aber auch auf geringere Wartungskosten durch den einfacheren Aufbau und auf die gute Druckqualität. Allerdings konnte Epson bisher bei den Druckgeschwindigkeiten nur den Einstiegsbereich und den High-End-Sektor bedienen, während der besonders stark nachgefragte Bereich der Geräte mit Druckgeschwindigkeiten zwischen 30 und 60 Seiten pro Minute nicht adäquat bedient werden konnte. Diese Lücke wird ab März 2023 durch die Workforce-Enterprise-Modelle AM-C4000, AM-C5000 und AM-C6000 geschlossen, wobei das bisherige 60-Seiten-Gerät WL-C20600 durch den kompakteren AM-C6000 abgelöst wird. Jens Greine, Head of Sales Office Print DACH bei Epson Deutschland, erklärt dazu: „Die neue Workforce Enterprise AM-C-Serie vervollständigt unser Angebot an DIN-A3-Business-Inkjets, angefangen bei kleineren Druckern für Arbeitsgruppen bis hin zu Abteilungsdruckern mit besonders hoher Druckleistung. Epson hält nun für jedes DIN-A3-Einsatzgebiet ein passendes Gerät parat. Angesichts des umfangreichen Zusatzangebots in Form von ‚Managed Print Services‘, Workflow- und Remote-Service-Lösungen ist mit diesen Geräten der Aufbau einer wartungsarmen, zuverlässigen und nachhaltigen Druckinfrastruktur möglich. Jedes Unternehmen, das auf Tintenstrahltechnologie umstellt, leistet seinen Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft.“

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Neue Gerätegeneration

Die Geräte der AM-C-Serie gehören zu einer neuen Hardware-Generation, die laut Hersteller einige Vorteile bieten soll. So belegen die drei Multifunktionsdrucker AM-C4000, AM-C5000 und AM-C6000 – sie drucken bis zu 40, 50 und 60 Seiten pro Minute – deutlich weniger Fläche und sind leichter, was den Transport und die Aufstellung erleichtert. Im Gegensatz zu den bisherigen Workforce-Enterprise-Modellen mit einem S-förmigen Papierweg beim Druck, laufen die Blätter nun auf einem C-förmigen Weg durch das Gerät. Das kommt so mit weniger Umlenkrollen aus, was die Zuverlässigkeit erhöht.Zudem ist es so möglich, dickeres Papier auch aus den Kassetten heraus zu bedrucken. Die Papierkapazität kann auf bis zu 5.150 Blatt ausgebaut werden. Epson bietet als Zubehör sowohl einen kompakten internen Finisher an als auch einen externen Staple-Finisher mit optionaler Lochfunktion. Der kommt nun mit einer kleineren Bridge-Unit aus und benötigt keine Heizung für das Trocknen beidseitig vollflächig bedruckter Seiten mehr, was Strom spart. Weitere Hardware-Optionen sind eine Faxkarte und ein Image Controller für OCR. Hier sollen die Geräte eine deutlich höhere Erkennungsleistung liefern. Die benötigte Software für Fax und OCR ist vorinstalliert und muss nur aktiviert werden. Für die Bedienung ist nun ein 10,3-Zoll-Touchscreen montiert, dessen Bedienoberfläche an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden kann.

Tintensparende Wartungsvorgänge

Der Füllstand der neuen Tintenpatronen kann durch ein Sichtfenster schnell kontrolliert werden. Die Patronen sind nun leicht schräg eingebaut, sodass die Tinte fast restlos genutzt werden kann. Zusätzlich gibt es ein neues Tintensystem, das Tinte, die für Spülvorgänge genutzt wird, wieder zurückführt. Um die Druckköpfe feucht zu halten, wird eine eigene Flüssigkeit in der Wartungsbox verwendet. Insgesamt rechnet Epson mit einem um 40 Prozent geringerem Tintenverbrauch für die Wartung.

Der seitenbreite Druckkopf ist mit 30 statt 36 Print-Chips etwas schmaler, damit können keine Überformate mehr bedruckt werden, arbeitet dafür aber auch bei hoher Druckgeschwindigkeit der vollen Auflösung von 600 x 2.400 dpi. Eine Edge-Smoothing-Funktion sorgt für eine hohe Randschärfe bei verringertem Tintenverbrauch.

Zudem verspricht Epson den Partnern geringere Servicezeiten, was angesichts knappen Personals ein großer Vorteil ist.

Vertrieb über Solution-Plus-Partner

Der Verkauf der Geräte beginnt ab März 2023 komplett über die Solutions-Plus-Partner von Epson. Schon jetzt werden laut Greine etwa 70 Prozent der Geräte im Rahmen von MPS-Verträgen genutzt. Bei den neuen Geräten wird dieser Anteil weiter steigen, schätzt der Epson-Sales-Chef für Office Print. Für Januar und Februar 2023 plant der Hersteller eine Reseller-Tour, auf der die neuen Geräte den Partnern präsentiert werden.

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