Cisco Workflows Netzwerkautomatisierung mit Low-Code und No-Code

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Die Low-Code/No-Code-Lösung Cisco Workflows enthält Funktionen für die Cisco Networking Cloud, über die Unternehmen Konfigurationsprozesse definieren, automatisieren und orchestrieren können – mit wenigen Klicks innerhalb und über verschiedene Domänen hinweg.

Der Cisco Workflows Designer ermöglicht Automatisierungen per Drag-and-drop.(Bild:  Cisco)
Der Cisco Workflows Designer ermöglicht Automatisierungen per Drag-and-drop.
(Bild: Cisco)

Laut Market Guide for Network Automation Platforms von Gartner werden noch mehr als 65 Prozent der Netzwerkaktivitäten in Unternehmen manuell durchgeführt. Cisco Workflows soll eine sofort einsatzbereite Low-Code/No-Code-Lösung für die Automatisierung von Konfigurationsprozessen über mehrere Produkte und Domänen hinweg. Sie folge dabei den Designrichtlinien und Best Practices, die in den Cisco Validated Designs (CVDs) empfohlen werden.

Mit vorgefertigten, anpassungsfähigen und benutzerdefinierten Drag-and-drop-Vorlagen könnten Anwender die Automatisierungen für ihren spezifischen Anwendungsfall einfach ändern und erweitern. Cisco Workflows automatisiere sowohl in der Cloud gehostete Service-APIs als auch API-Endpunkte von Netzwerk-Controllern vor Ort. Benutzer erhielten Echtzeit-Updates, um die Ausführung zu verfolgen, diese bei Bedarf anzuhalten und Audit-Protokolle früherer Automatisierungsläufe zu überprüfen. Der Zugriff auf Workflows erfolge über den Cross Platform Navigator der Cisco Networking Cloud, Single Sign-on (SSO) und eingebettete Links in verschiedenen Cisco-Controllern.

„Es gibt viele Netzwerk-Management Tools, die lediglich Ihre IT-Silos steuern, dadurch sind siloübergreifende Konfigurationen in vielen Unternehmen nach wie vor eine zeitraubende Angelegenheit, die zudem mögliche Sicherheitslücken durch falsche Konfigurationen öffnet“, sagt Sven Barten, Enterprise Networking Lead bei Cisco Deutschland. „Die durch Workflows mögliche produkt- und domänenübergreifende Automatisierung der Konfiguration bedeutet daher nicht nur einen Effizienzgewinn mit bis zu 85 Prozent Zeitersparnis für den Start neuer Services, sondern auch eine deutlich erhöhte Sicherheit. Die intuitive Oberfläche von Cisco Workflows erfordert dabei keine Programmierkenntnisse, sodass deutlich weniger hochqualifizierte Fachkräfte mit Spezialwissen nötig sind.

Über Cisco-Controller-Adapter als Teil von Cisco Workflows seien Automatisierungsfunktionen für das gesamte Cisco-Portfolio verfügbar, unter anderem von Beginn an Application Centric Infrastructure (ACI), Catalyst Center, Identity Services Engine (ISE), Catalyst SD-WAN oder Meraki. Dabei enthalte jeder Adapter eine Reihe validierter Aktionen, die sich über die jeweiligen Controller automatisieren lassen. Der Automation Hub biete etwa zwei einsatzbereite, validierte Beispiele für Automatisierungen mit diesen Adaptern:

  • Campus zum Rechenzentrum schaffe eine Netzwerkstruktur mit Makro- und Mikrosegmentierung, die User auf dem Campus (Catalyst Center und Identity Service Engine) sicher mit Workloads und Anwendungen verbindet, die in einem Rechenzentrum laufen (Application Centric Infrastructure).
  • Automatisierte hybride Bereitstellung für Zweigstellen mit einer Mischung aus Meraki (Wi-Fi und LAN) und Catalyst-Infrastruktur (SD-WAN für Routing). Im Rahmen der Automatisierung würden Vorabprüfungen des Bestands durchgeführt, Geräte innerhalb des Meraki und Catalyst SD-WANs eingebunden sowie die Konnektivität zwischen ihnen hergestellt.

Zusätzlich stünden REST- und SSH-Konnektoren zur Verfügung, um automatisierte Workflows für Drittanbieter-Anwendungen zu erstellen. Cisco Workflows basiere auf einer Plattform, die mehrfach zertifiziert sei, etwa nach ISO 27001, ISO 27017, SOC 2 Typ 2, SOC 3, CSA und STAR 1.

Cisco Networking Cloud Workflows steht als Beta-Testversion bereit.

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