Viel versprechende Verbindung NEC Display Solutions Europe gestartet
Das japanische Geschäftsjahr 2007, das am 1. April begann, brachte auch für die Geschäftsbereiche von NEC in Deutschland und Europa Veränderungen mit sich.
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Nachdem zu Beginn des Jahres unter Einbeziehung der NEC Corporation beschlossen wurde, die Geschäftsfelder »Projektoren« der NEC Viewtechnology und »Flachbildschirme« der NEC Display Solutions in ein Unternehmen zusammenzuführen, hat die NEC Display Solutions Europe GmbH jetzt mit Wirkung zum 1. April ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen.
Ein Bestandteil dieser Fusion ist unter anderem die Integration des Bereichs Plasma-Displays in die NEC Display Solutions Limited, in deren Aufgabenbereich die Entwicklung und Herstellung sowie das Marketing und der Vertrieb von Liquid-Crystal-Displays, Plasma-Displays und Projektoren fällt.
Wechsel an den Spitzen
Der Präsident der neu gegründeten Company NEC Display Solutions Limited ist der Japaner Yoshiaki Tsuda. Die Position des Managing Director Europe (EMEA) von NEC Display Solutions Europe bekleidet der frühere Deutschlandchef Bernd Eberhardt. Der 48-jährige, der seine Laufbahn bei NEC 1993 als Manager Finance & Controlling begann und seit Juli 2000 die Geschicke von NEC Deutschland leitete, verantwortet alle Geschäftsaktivitäten in Gesamteuropa einschließlich dem Nahen Osten und Afrika.
Um den Vertrieb in diesen vier regionalen Bereichen kümmert sich Nick Akagi, Deputy Managing Director Europe, zum Management im neuen Europa-Headquarter mit Sitz in München gehören des Weiteren die Vice Presidents Peter Fruth (Finance & Administration), Peter Kroyer (Business Development & Marketing) sowie Andy Sato (Business Planning).
Vorgabe und Umsetzung
Das erklärte Ziel von NEC Display Solutions Europe ist es, mit dem umfassendsten Portfolio an Display-Produkten und -lösungen auf dem Markt zum führenden Hersteller im Display-Markt zu werden. Um dies zu erreichen, liegt das Hauptaugenmerk eigenen Angaben zufolge auf höchster Qualität sowie Kundenzufriedenheit. Laut Aussage des Managements können dabei die rund 5.000 Handelspartner in der EMEA-Region darauf vertrauen, dass der Fokus, wie schon in der Vergangenheit, auch in Zukunft auf dem indirekten Vertrieb liegt.
Zum Gelingen beitragen sollen dabei auch Produkte wie der erste Vista-kompatible Projektor NP2010, der im September auf den Markt kommen soll, oder der ab Juli erhältliche High-End-Beamer NP700. Als Teil einer Lösung bieten sich dagegen die Multisysnc-Displays LCD4020 und LCD4620 an, die mit 40 beziehungsweise 46 Zoll Bildschirmdiagonale für den Einsatz im Public-Sektor konzipiert sind. Die Einführung der Bildschirme, die sich durch die geringe Rahmenbreite von lediglich ein bis zwei Zentimetern von ihren Mitbewerbern unterscheiden, ist für Anfang Mai geplant. Für vertikale Märkte gedacht ist auch der erste Fünf-Megapixel-Flachbildschirm im Wide-Format im Produktsegment Medical Displays. Für den 26-Zöller MDview 262 gibt es im Moment jedoch keine Angaben zur Einführung und zum Preis.
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