Canon Imagerunner Advance ES Multifunktionsdrucker aus der Kreislaufwirtschaft

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Die beiden Multifunktionsdrucker aus Canons Imagerunner-Advance-ES-Serie werden überwiegend aus aufbereiteten Gebrauchtteilen hergestellt, bekommen aber eine aktualisierte Firmware aufgespielt. Die Kunden sparen so Geld und verbessern ihre Umweltbilanz.

Die Imagerunner-Advance-ES-Systeme werden im Canon-Werk im hessischen Gießen hergestellt. Die Geräte bestehen zu mindestens 90 Prozent aus gebrauchten Teilen. (Bild:  Canon)
Die Imagerunner-Advance-ES-Systeme werden im Canon-Werk im hessischen Gießen hergestellt. Die Geräte bestehen zu mindestens 90 Prozent aus gebrauchten Teilen.
(Bild: Canon)

Viele Drucksysteme werden in Firmen bereits nach drei bis fünf Jahren ausgemustert, da sie teilweise neu benötigte Funktionen nicht bieten oder schlicht abgeschrieben sind. Allerdings sind die Geräte so robust, dass sie prinzipiell weiter nutzbar sind, wenn sie im Zuge eines Refurbishing-Prozesses aufbereitet werden. Canon macht das mit gebrauchten Imagerunner-Advance-Systemen der 3. Generation selbst und schickt die Geräte als Imagerunner Advance ES in die nächste Etappe des Kreislaufs. Das Kürzel „ES” steht dabei für „Environmental Series”.

Kreislaufwirtschaft in der Praxis

Die Aufbereitung der Geräte erfolgt im Canon-Werk im hessischen Gießen, das auch der Standort für die Installationsvorbereitungen neuer Systeme ist. Wobei der Begriff „Aufbereitung” fast zu kurz gegriffen ist. Denn die gebrauchten Multifunktionsdrucker werden hier bis auf den blanken Rahmen zerlegt. Alle Teile werden geprüft, gereinigt und gegebenenfalls repariert oder ersetzt. Danach wird aus den Teilen auf einer eigenen Produktionslinie ein „neues” ES-System aufgebaut. Die zuvor sicher gelöschte Festplatte wird mit einer aktuellen Firmware bespielt und die internen Zähler auf Null gesetzt. Die Geräte bekommen eine neue Seriennummer und durchlaufen laut Canon eine strenge Qualitätskontrolle, bevor sie wieder in den Handel gehen. Wie der Hersteller betont, bestehen die beiden Modelle der Serie zu mindestens 90 Prozent aus gebrauchten Teilen. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir als Industrieunternehmen für den Klimaschutz tragen. Deshalb bieten wir unseren Kunden eine Reihe von Optionen. Dazu gehören neue, aber eben auch wiederaufbereitete und generalüberholte Geräte. Wir leisten einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, indem wir Teile und Materialien länger im Einsatz halten”, betont Patrick Bischoff, Director Marketing & Strategy bei Canon Deutschland, und ergänzt: „Mit den integrierten Funktionen, die Unternehmen dabei helfen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, können Kunden von einem erstklassigen Gerät profitieren, das - wie unsere neuen Produkte – selbstverständlich mit einer vollständigen Garantie ausgestattet ist.”

Ganz neu ist das Konzept allerdings nicht. Denn mit der Imagerunner-Advance-EQ80-Serie gibt es schon längere Zeit aufbereitete Canon-Systeme, die allerdings auf älteren Geräten basieren und für die bis zu 20 Prozent Neuteilen verwendet werden.

Bildergalerie

Die Imagerunner-Advance-ES-Systeme

Die Serie besteht momentan aus zwei Geräten: Imagerunner Advance C5500 ES+ und Imagerunner Advance 4545i ES. Das C5500 ES+ ist ein A3-Farb-Multifunktionssystem mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 60 Blatt A4 pro Minute und bis zu 2.300 Blatt Papiervorrat. Der Scanner verarbeitet bis zu 160 Bilder pro Minute.

Im Modell 4545i sitzt eine A3-Mono-Druckeinheit, die bis zu 45 A4-Seiten pro Minute schafft. Der Papiervorrat beträgt hier im Vollausbau 2.285 Blatt und der Scanner bewältigt bis zu 70 Bilder pro Minute.

Beide Geräte sind mit 320-GB-HDDs sowie WLAN ausgerüstet und bieten Sicherheitsfunktionen wie Benutzerauthentifizierung, Zugriffsmanagementsystem, Festplattenverschlüsselung und Passwortsperre. Die Bedienung am Gerät erfolgt über einen großen Touchscreen und ist damit auf der Höhe der Zeit. Für die Verschlüsselung der Datenübertragung wird TLS 1.3 verwendet, als Druck- und Scanmanagement-Software das aktuelle Uniflow Online. Damit fügen sich die Geräte laut Hersteller nahtlos in aktuelle Druckerflotten ein, kosten aber durch den geringeren Rohstoffeinsatz deutlich weniger als Neugeräte. Konkrete Preise nennt Canon allerdings nicht. Die Geräte sind ab sofort verfügbar.

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