Anbieter zum Thema
7,6 Millionen Datensätze täglich
„Da auch die Ärzte und Pflegekräfte in den KfH-Nierenzentren mit dem System arbeiten, war eine unserer wichtigsten Anforderungen an die BI-Lösung die einfache Bedienbarkeit“, erläutert Carsten Thiell, IT-Manager QiN. „Zudem benötigen wir für die QiN-Analysen sehr komplexe Formeln und Berechnungsalgorithmen, die nur mit wenigen Werkzeugen durchgeführt werden können.“
IBM Cognos beherrscht die nötigen Algorithmen und mit den vom Healthcare Spezialisten Novem auf Basis von Java entwickelten Erweiterungen, war es möglich, verschiedene Diagramm-Typen wie Boxplots und Errorbars zusätzlich zu implementieren. Diese Diagramme werden von den marktüblichen Programmen nicht unterstützt, in der Medizin jedoch häufig verwendet. Ein wichtiges Kriterium war darüber hinaus die hohe Leistungsfähigkeit und gute Skalierbarkeit von IBM Cognos. Mit dem von Novem entwickelten Berichtsgenerator werden zwischen 23 Uhr nachts und 4 Uhr morgens täglich ca. 7,6 Millionen inkrementelle Datensätze als Basis für die Analysen geladen.
Mit Hilfe der Cognos-Werkzeuge analysiert QiN dann die Daten und erstellt Benchmarking-Auswertungen nach unterschiedlichen Kriterien wie Altersgruppen, Geschlecht, Diagnose oder verschiedenen medizinischen Kennwerten wie Hämoglobinwert oder Blutfluss. Die verschiedenen Benchmarking-Darstellungen und die individuellen Berichte helfen den Mitarbeitern des KfH im Tagesgeschäft, den Patienten zielorientiert schneller, effektiver und besser zu behandeln. Darüber hinaus werden für spezifische, wichtige Indikatoren (z.B. Kt/V – Behandlungsquantität der Dialyse) Ampel-Systeme erarbeitet, die es dem Arzt ermöglichen, schnell die Problemsituation des einzelnen Patienten zu erkennen und unmittelbar und zielgerichtet eine Problemlösung zu initiieren.
Potenzial voll ausschöpfen
„Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der BI-Lösung auf Basis von IBM Cognos“, fasst Carsten Thiell zusammen. „Für die Qualitätssicherung leisten die Auswertungen und Analysen einen wichtigen Beitrag. Trotzdem ist das Projekt für uns noch nicht abgeschlossen: Wie geplant, erweitern wir das System laufend um neue Berichte und Auswertungen. So halten wir die Qualitätssicherung auf dem aktuell höchsten Stand.“ Ziel ist dabei eine optimale und individuelle Patientenbetreuung unter dem Motto: Schneller erkennen, effektiver reagieren und noch besser behandeln.
(ID:2043940)