Fujitsu Esprimo G6012, G7012A und G9012 Mini-PCs mit flexiblem Gehäusekonzept

Von Klaus Länger

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Fujitsu stellt eine neue Generation von Mini-PCs vor, die mit verschiedenen Gehäusevarianten unterschiedliche Ansprüche bedient, von extrem kompakt bis hin zu Modellen mit Platz für eine Grafikkarte. Erstmals gibt es Modelle mit AMD Ryzen Pro.

Die Esprimo-Modelle G9012 mit Intel- und G7012A mit AMD-Prozessor kommen in drei Varianten auf den Markt: als schmale Basic-Variante, etwas breiter mit optischem Laufwerk und noch breiter mit Platz für eine Grafikkarte und ein internes Netzteil. Bei Intel-Modell G6012 fehlt die letzte Variante.(Bild:  Fujitsu)
Die Esprimo-Modelle G9012 mit Intel- und G7012A mit AMD-Prozessor kommen in drei Varianten auf den Markt: als schmale Basic-Variante, etwas breiter mit optischem Laufwerk und noch breiter mit Platz für eine Grafikkarte und ein internes Netzteil. Bei Intel-Modell G6012 fehlt die letzte Variante.
(Bild: Fujitsu)

Im Business-Sektor kommen statt großer Desktop-Rechner immer häufiger Mini-PCs zum Einsatz. Sie belegen nur wenig Platz auf dem Schreibtisch, am Empfang oder in POS-Umgebungen. Sie liefern aber trotzdem genügend Leistung für typische und sogar anspruchsvolle Business-Anwendungen.

Die drei neuen Mini-PC-Serien von Fujitsu sollen mit unterschiedlichen Gehäusevarianten und einem breiten Spektrum an Prozessoren eine besonders große Flexibilität bieten.

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Esprimo G6012

Das Einstiegsmodell ist der Esprimo G6012, den Fujitsu in zwei Gehäusevarianten anbietet: Als schmales Modell, das gerade einmal 36 mm dünn ist und eine etwas breitere Version mit einem optischen Laufwerk. Als Basis dient ein Mainboard mit Intel B660-Chipsatz, das Desktop-Prozessoren vom Celeron G6900 bis hin zum Core i7-12700T sowie maximal 64 GB DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Als Massenspeicher dient eine PCIe-Gen4-SSD im M.2-Format. Zudem ist Platz für eine weiterer 2,5-Zoll-HDD oder SSD.

Der kompakte Rechner bietet viele Schnittstellen, darunter auch zwei USB-C-Ports und Gigabit-Ethernet. Optional stehen Wi-Fi6E und Schnittstellen wie 2,5GbE, ein serieller Port oder zusätzliche Grafikausgänge zur Wahl. Die Stromversorgung erfolgt entweder über ein externes 90-Watt-Netzteil oder via USB-C. Mit dem P2410 bietet der Hersteller einen passenden Monitor mit integriertem USB-C-Dock und Windows-Hello-tauglicher Webcam an.

Der G6012 ist ab sofort verfügbar und kostet ab 919 Euro (UVP).

In den kommenden Wochen folgt das stärkere Intel-Modell G9012A und im März 2023 mit dem G7012A der erste Esprimo-Mini-PC mit AMD-Prozessor. Preise dafür nennt der Hersteller noch nicht.

Esprimo G9012

Im Esprimo G9012 sitzt ein Mainboard mit Intel-Q670-Chipsatz, das auch vPro unterstützt. Die Spannbreite der Prozessoren reicht hier vom Core i3-12100 mit vier Cores bis hin zum Core i9-12900 mit acht P- und acht E-Cores. Zudem gibt es den G9012 in einer Version mit Thunderbolt 4. Im Unterschied zum G6012 gibt es beim Esprimo G9012 eine zusätzliche Variante mit einem breiteren Gehäuse mit 1,85 Liter Volumen – etwa das Doppelte der schmalen Version. Sie bietet Platz für ein internes 150-Watt-Platinum-Netzteil.

Im Januar 2023 kommt zudem eine Version des breiten Esprimo G9012, die über einen Steckplatz für eine Single-Slot-Grafikkarte verfügt. Allerdings darf die Karte zur maximal 168 mm lang sein und auch das 150-Watt-Netzteil setzt der GPU-Leistung Grenzen.

Esprimo G7012A

Beim Esprimo G7012A stellt Fujitsu als Prozessor den Ryzen 5 Pro 5650U oder den Ryzen 7 Pro 5850U zur Wahl. Bei den Prozessoren mit sechs beziehungsweise acht Cores ist eine integrierte Radeon-Grafik an Bord. Ansonsten entsprechen Ausstattung und Gehäusevariante weitgehend dem Esprimo G9012. Eine Thunderbolt-Option gibt es hier allerdings nicht.

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