Microsoft Defender lässt sich austricksen Schwachstelle in Microsoft Defender entdeckt

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Unternehmen nutzen häufig Microsoft Defender als Malware-Scanner in Windows und auch in Privathaushalten kommt das Bordmittel-Tool in Windows häufig zum Einsatz. Ein Sicherheitsexperte hat herausgefunden, wie sich Defender austricksen lässt.

Durch eine Schwachstelle lässt sich aktuell Microsoft Defender austricksen.(Bild:  Sashkin - stock.adobe.com)
Durch eine Schwachstelle lässt sich aktuell Microsoft Defender austricksen.
(Bild: Sashkin - stock.adobe.com)

Sicherheits-Experte John Page findet immer mal wieder Schwachstellen in Windows. Jetzt hat der Experte auch einen Trick gefunden, wie sich Microsoft Defender in allen Windows-Versionen austricksen lässt, und zwar im privaten und im professionellen Umfeld. Die Lücke wurde auch durch das BSI aufgenommen .

Microsoft Defender Vulnerability: Detection Mitigation Bypass for TrojanWin32Powessere.G

Microsoft Defender ist darauf ausgelegt, Bedrohungen wie TrojanWin32Powessere.G (auch bekannt als „POWERLIKS“) zu erkennen und zu verhindern. Diese Bedrohung nutzt „rundll32.exe“, um schädlichen Code auszuführen. Üblicherweise schlägt dieser Ausführungsversuch fehl, und Angreifer erhalten eine Fehlermeldung „Access is denied“. Es gibt laut Page eine Methode, wie diese Schutzmaßnahme durch die Verwendung eines zusätzlichen Pfadtraversals bei der Referenzierung von „mshtml“ umgangen werden kann. Diese Lücke wurde inzwischen geschlossen.

Allerdings wurde eine neue Methode entdeckt, die diese Schutzmaßnahme erneut umgehen kann. Diese neue Methode nutzt mehrere Kommata (",") und ermöglicht es, den schädlichen Code erfolgreich auszuführen. Dieses Sicherheitsproblem erfordert lokalen Zugriff auf das betroffene System, um ausgenutzt zu werden. Auf seiner Internet-Seite zeigt John Page, wie sich Defender mit Java-Code umgehen lässt. Derzeit ist die Lücke noch nicht geschlossen.

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