Distributor Api soll die Türen öffnen Medion vertreibt jetzt auch Notebooks über den Fachhandel
Ab sofort können Fachhändler beim Aachener Distributor Api Notebooks und Navigationsgeräte von Medion beziehen. Der Hersteller will für diese Vertriebspartner spezielle Modelle auflegen, so dass es keine Überschneidungen mit den bei Aldi angebotenen Serien gebe. Geplant ist außerdem ein Partnerprogramm.
Anbieter zum Thema
Neben den Navigationsgeräten, die der »Aldi-Hauslieferant« Medion bereits seit rund einem Jahr über die TK-Distributoren NT plus und Komsa vertreibt, will der Hersteller nun auch bei den Notebooks mit dem Fachhandel ins Geschäft kommen. Dazu hat Medion jetzt mit Api einen Vertrag unterzeichnet, der dem Distributor die Vertriebsrechte für Navigationsgeräte und Notebooks einräumt. Nach Angaben des Herstellers werde man für den Fachhandel spezielle Geräte anbieten, so dass Aldi nicht zum Mitbewerber für Reseller werden könne.
Api-Geschäftsleiter Torsten Belverato sieht in der Zusammenarbeit zusätzliche Chancen: »Wir freuen uns, eine der Top-Notebookmarken in Deutschland im Fachhandel etablieren zu können. Wir sind sicher, dem Fachhändler in einem ansonsten überdistribuierten Notebookmarkt eine interessante und margenoptimierte Alternative zu bieten.«
Medions Vertriebs- und Produktmarketing-Chef Oliver Söllner betrachtet die Partnerschaft mit Api als den »nächsten logischen Schritt« beim Ausbau der Vertriebskanäle. »Wir sind sicher, dass unsere Produkte aus der Notebook- und Navigationsrange das bestehende Fachhandelssortiment sehr gut ergänzen«, so Söllner.
Für Medion ist es im Bereich Notebooks der zweite Anlauf, im Fachhandel Fuß zu fassen. Versucht hatte es der Hersteller bereits vor knapp sechs Jahren – damals allerdings vergeblich. Der Neustart im Channel mit den Navigationsgeräten jedoch war offenbar von Erfolg gekrönt.
Umgekehrt scheinen in der Zwischenzeit allerdings auch die Berührungsängste des Handels geschwunden zu sein, mit Discounter-Lieferanten oder ehemaligen Direktvermarktern zusammenzuarbeiten. Das haben zumindest die jüngsten Erfahrungen gezeigt, beispielsweise bei Hersteller Packard-Bell, der heute zu Acer gehört, und auch bei Dell.
(ID:2010778)