Größeres Portfolio Medialine rettet ITK Group
Nach der Pleite der ITK Group steigt nun Medialine als Investor ein. Kunden profitieren so von einem größeren Angebot. Allerdings firmieren die Berliner künftig unter neuem Namen.
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Medialine übernimmt das operative Geschäft der ITK Group, nachdem der Berliner TK-Lösungshersteller Ende Januar Insolvenz anmelden musste. Ursächlich waren Mehrkosten bei der Entwicklung einer eigenen Cloud-Anwendung. Tragischerweise hatten ungeplante Mehrkosten bei der Entwicklung die Liquidität des Unternehmens aufgefressen, so dass ausgerechnet bei der Fertigstellung der Gang zum Insolvenzgericht nötig war.
Nun springt die Medialine Gruppe als Investor ein. Das Geschäft wird unter dem Namen ITK Communications GmbH weitergeführt. Möglich macht dies ein Asset Deal, durch den das operative Geschäft und der wesentliche Teil der Mitarbeiter übernommen werden. Das soll den Grundstein für die weitere Entwicklung der Cloud-TK-Anlage „Voice Solution“ legen und zudem die Weiterführung der zahlreichen Innovationsprojekte sichern.

Björn Stange, zuvor Geschäftsführer der ITK Group, wird der neue Chef der ITK Communications. Er betont, dass durch die Beteiligung von Medialine den Kunden künftig ein noch größeres Portfolio zur Verfügung steht: „Unsere Kunden können nun fast alle Themen aus der Cloud beziehen. Von Unified Communication, Video und Collaboration bis hin zum gehosteten Exchang oder Sharepoint Service.“
Denn Medialine ist ebenfalls Cloud-erfahren und liefert integrierte ITK-Lösungen für den Mittelstand. Das Unternehmen erbringt mit über 70 Mitarbeitern an sechs Standorten in Deutschland Dienstleistungen im Bereich Infrastruktur, Managed-IT-Services sowie Business Solutions. Das Systemhaus betreibt zudem ein zertifiziertes Rechenzentrum in Frankfurt und bietet somit Dynamic Datacenter Services an. □
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