Effizienz auf Knopfdruck Maschinen und Aufträge – KI bringt Ordnung in die Produktionsplanung

Von Dr. Stefan Riedl 1 min Lesedauer

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Maschinenauslastung, Materialverfügbarkeit, Produktions- und Durchlaufzeiten, Personalplanung – Künstliche Intelligenz erweist sich in so manchem Produktionsbetrieb als Gamechanger. Nicolaos Debowiak, Senior Principal Productmanagement bei Forterro, zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt.

Künstliche Intelligenzen sind gut darin, Auslastungen in der Produktion zu optimieren.(Bild:  KI-generiert / Midjourney)
Künstliche Intelligenzen sind gut darin, Auslastungen in der Produktion zu optimieren.
(Bild: KI-generiert / Midjourney)

KI befähigt ERP-Systeme zu einer deutlich höheren Automatisierung und Effizienz in operativen Abläufen. Routinetätigkeiten, wie die Dateneingabe und -überprüfung, lassen sich durch KI-gestützte Automatisierung erheblich beschleunigen. Gleichzeitig werden durch Algorithmen zur Vorhersage und Mustererkennung Engpässe frühzeitig erkannt. Nicolaos Debowiak, Senior Principal Productmanagement, bei Forterro, legt nach und postuliert, dass KI ganz neue Dimensionen in der Datenanalyse ermöglicht.

Der Blick in die nähere Zukunft

„Klassische BI-Systeme liefern häufig lediglich deskriptive Analysen; durch KI werden diese um prädiktive und sogar präskriptive Erkenntnisse ergänzt“, so Debowiak. So können Unternehmen durch den Einsatz von KI zukunftsgerichtete Entscheidungen treffen und die Agilität ihrer Geschäftsprozesse steigern.

Optimierungsarbeit in Echtzeit

Nicolaos Debowiak, Senior Principal Productmanagement, Forterro(Bild:  Forterro)
Nicolaos Debowiak, Senior Principal Productmanagement, Forterro
(Bild: Forterro)

„Die vollständige Vernetzung eines ERP-Systems mit IoT und Shopfloor-Anbindung ermöglicht es Unternehmen, ihre Produktionsprozesse auf eine neue Ebene der Effizienz und Transparenz zu heben“, so der Manager. Er beschreibt, dass in einem solchen vernetzten System IoT-fähige Maschinen kontinuierlich Echtzeitdaten zu Produktionsstatus, Maschinenleistung und Wartungszuständen an das zentrale ERP senden. Ergänzt werden diese Informationen durch Material- und Lagerbestandsdaten. KI nutze diese Echtzeit- und historischen Daten zur Optimierung der Auftragsplanung und berücksichtige dabei Faktoren wie Maschinenauslastung, Materialverfügbarkeit, Produktions- und Durchlaufzeiten, Personalplanung sowie potenzielle Störungen.

So läuft die Produktion rund

„So erstellt die KI dynamische Zeitpläne, priorisiert Aufträge und sichert die optimale Auslastung von Maschinen und Mitarbeitern“, beschreibt der Manager. Durch vorausschauende Analysen können potenzielle Engpässe oder Maschinenausfälle frühzeitig erkannt und präventive Maßnahmen eingeleitet werden. Das reduziert Stillstandzeiten, optimiert Ressourcen und erhöht die Flexibilität.“

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