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Gerüchte bestätigen sich Kodak Eastman meldet Insolvenz an

| Redakteur: Erwin Goßner

Der US-amerikanische Konzern Eastman Kodak ist zahlungsunfähig. Nach mehreren Jahren mit roten Zahlen hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

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Um die Zukunft von Eastman Kodak ist es schlecht bestellt.
Um die Zukunft von Eastman Kodak ist es schlecht bestellt.

Das Traditionsunternehmen Kodak, das 1888 seine erste Kamera für den Endverbraucher auf den Markt brachte und mit Kodachrome die analoge Fotografie revolutionierte, zieht nach mehreren Jahren mit roten Zahlen einen vorläufigen Schlussstrich unter die monatelangen Spekulationen. Eastman Kodak hat gestern Insolvenz angemeldet und Schutz vor den Forderungen seiner Gläubiger nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts beantragt.

Wie der Konzern in einer ersten Stellungnahme mitteilte, wird der Geschäftsbetrieb während des Gläubigerschutzes weitergeführt und die Gehälter an die Mitarbeiter weiter ausbezahlt. Laut Medienberichten soll dazu von der Citigroup eine Kreditlinie von 743 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt werden. Kodak-Chef Antonio Perez zeigte sich zuversichtlich, dieses Verfahren 2013 erfolgreich abschließen zu können. Eigenen Angaben zufolge sollen alle Töchter außerhalb der USA von der Insolvenz nicht betroffen sein.

IT-BUSINESS hat die Kodak GmbH um eine Stellungnahme gebeten, die im Moment allerdings noch nicht vorliegt.

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