Forrester Bericht „The Year of the AI PC is 2025“ KI-PCs setzen sich erst 2025 durch

Von Lucas Schmidt 2 min Lesedauer

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Viele PC-Hersteller behaupten, das Jahr des KI-PCs ist 2024. Dem widerspricht nun der Bericht „The Year of the AI PC is 2025“ von Forrester. Demnach werden sich KI-PCs nicht vor 2025 durchsetzen. Dennoch sollten Organisationen anfangen sich darauf vorzubereiten.

Das Forschungsunternehmen Forrester hat seinen Bericht „The Year of the AI PC is 2025“ veröffentlicht. Demnach werden sich KI-PCs erst im kommenden Jahr wirklich durchsetzen. (Bild:  KI-generiert/midjourney)
Das Forschungsunternehmen Forrester hat seinen Bericht „The Year of the AI PC is 2025“ veröffentlicht. Demnach werden sich KI-PCs erst im kommenden Jahr wirklich durchsetzen.
(Bild: KI-generiert/midjourney)

Das Forschungsunternehmen Forrester hat den Bericht „The Year of the AI PS is 2025“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass entgegen der Prognosen vieler Hersteller, KI-PCs sich erst im kommenden Jahr flächendeckend durchsetzen werden. Gleichzeitig stellt das Unternehmen aber fest: Die Einführung von KI-PCs in Unternehmen ist unvermeidlich.

Warum also werden sie sich erst 2025 und darüber hinaus durchsetzen? Laut Forrester sind die Gründe vielfältig. Zum einen gibt es noch keine „Killer-App“ für den durchschnittlichen Information Worker. Das heißt, es gibt noch zu wenig Anwendungsbereiche für die breite Masse an Mitarbeitenden. Zum anderen führen inkrementelle Verbesserungen der Benutzererfahrung nicht zu Käufen, da sich die Funktionen von KI-PCs auf Hintergrundschärfe, Augenkontakt, Bildausschnitt und Stimmfokus konzentrieren. Der KI-PC ist demnach immer noch eine Premium-Anschaffung, die den kostenbewussten IT-Käufer nicht sofort ansprechen wird. Aber auch die Ausweitung vieler Budgets für KI-Plattformen, erst im kommenden Jahr, spielt eine Rolle. Dann sollen KI-Budgets, wie Forrester prophezeit, um das dreifache ansteigen. Zudem wird das Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 KI-PCs einen weiteren Schub verleihen.

Wer benötigt einen KI-PC?

Deshalb ist es laut Forrester für Firmen entscheidend, der Versuchung zu widerstehen sofort KI-PCs der ersten Generation zu erwerben. Stattdessen sollten sie ihre Organisation schulen und sich auf ihren unvermeidlichen Aufstieg vorbereiten. Dazu gehört, Personen in ihrem Unternehmen zu identifizieren, die von einem KI-PC in ihrer täglichen Arbeit profitieren. Beispielsweise Angestellte, die mit Anwendungen für Video-/Fotobearbeitung, Musikproduktion und Grafikdesign arbeiten. Aber auch für Führungskräfte gibt es aktuell schon Einsatzmöglichkeiten in puncto Kommunikation oder der Präsentationserstellung.

Die Verbesserungen des Benutzererlebnisses durch den KI-PC sind zwar wichtig, aber die Branche übersieht, dass sich das Kaufverhalten von IT-Anwendern durch Verbesserungen des Benutzererlebnisses praktisch nie ändert. Kosten, Sicherheit, Datenschutz und das bevorstehende Auslaufen von Windows 10 werden die Haupttreiber für die Akzeptanz von KI-PCs sein, mit dem zusätzlichen Bonus eines deutlich verbesserten Benutzererlebnisses.

Andrew Hewitt, leitender Analyst bei Forrester

Dass sich die KI-PCs irgendwann vollständig durchsetzen, ist für das Forschungsunternehmen keine Frage. Denn: KI-PCs sind in der Lage die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern, die Zusammenarbeit zu verbessern, die Geräteleistung zu optimieren, personalisiertes Computing anzubieten und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu unterstützen. Zu den realen Anwendungsfällen gehören dann beispielsweise die Erstellung von Inhalten, die Korrektur des Augenkontakts bei Videogesprächen und die Erkennung von Akzent und Sprache zur Erstellung präziserer E-Mail-Antworten.

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