IBM und AWS erweitern Zusammenarbeit KI-Lösungen von AWS und IBM

Von Margrit Lingner 2 min Lesedauer

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Die IT-Giganten AWS und IBM wollen künftig enger zusammenarbeiten, um gemeinsame Lösungen und Dienstleistungen im Umfeld generativer Künstlicher Intelligenz anbieten zu können, die Kunden bei wichtigen Anwendungsfällen unterstützen sollen.

IBM und AWS wollen künftig enger zusammenarbeiten, um ihren Kunden gemeinsame Lösungen und Services mit generativer KI anbieten zu können.(Bild:  Dilok - stock.adobe.com)
IBM und AWS wollen künftig enger zusammenarbeiten, um ihren Kunden gemeinsame Lösungen und Services mit generativer KI anbieten zu können.
(Bild: Dilok - stock.adobe.com)

IBM hat angekündigt die Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) zu erweitern. So sollen bis Ende 2024 rund 10.000 Berater von IBM Consulting in Bezug auf AWS geschult und qualifiziert werden. Zudem beabsichtigen die beiden Unternehmen, gemeinsame Lösungen und Services mit generativer KI anzubieten.

Die Berater werden laut IBM Zugang zu exklusiven, nur für Partner verfügbare Programmen haben, die Schulungen zu den wichtigsten Anwendungsfällen und Best Practices für Kundenengagement mit generativen AWS-KI-Diensten bieten.

„Unternehmenskunden sind auf der Suche nach fachkundiger Unterstützung beim Aufbau und Umsetzung einer generativen KI-Strategie und der Entwicklung von generativen KI-Anwendungsfällen, die den Geschäftswert und die Transformation – bei gleichzeitiger Risikominderung – vorantreiben können“, sagt Manish Goyal, Senior Partner, Global AI & Analytics Leader bei IBM Consulting. „Gepaart mit der KI-Erfahrung von IBM und der Expertise in der Unternehmenstransformation auf AWS, kann das Angebot erweiterter Lösungen mit eingebetteten generativen KI-Funktionen unseren gemeinsamen Kunden helfen, generative KI-Anwendungen schnell und verantwortungsvoll auf der Plattform ihrer Wahl zu skalieren.“

IBM reagiert auch auf Kundennachfragen nach generativen KI-Funktionen auf AWS, indem watsonx.data, ein betriebsbereiter Datenspeicher, der auf einer offenen Lakehouse-Architektur aufbaut, auf AWS als vollständig verwaltete Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) zur Verfügung stellt, auf die Kunden auch im AWS Marketplace zugreifen können. Auch watsonx.ai und watsonx.governance sollen bis 2024 auf AWS verfügbar ein.

Gemeinsame KI-Lösungen

Zu den KI-gestützten Lösungen, die IBM und AWS anbieten wollen, gehört Contact Center Modernization mit Amazon Connect. Um die Arbeit von Callcentern zu optimieren, sollen Informationen zwischen Chatbots und Callcenter-Agenturen übertragen werden und Zusammenfassungen liefern. Dadurch ließe sich das Kundenerlebnis verbessern und die Abwanderung reduzieren.

Die im November 2022 eingeführte „Platform Services auf AWS“ können laut Anbieter dank neu integrierter KI jetzt die gesamte Cloud-Wertschöpfungskette einschließlich IT-Betrieb, Automatisierung und Plattform-Engineering besser verwalten. Kunden erhalten Tools, mit denen sie die Wartung und Verfügbarkeit ihrer auf AWS gehosteten Anwendungen durch intelligente Problemlösungs- und Überwachungstechniken verbessern können.

Außerdem ist geplant, dass der virtuelle Assistent (Supply Chain Ensemble auf AWS) Lieferketten-Experten unterstützt. Unternehmen könnten damit besser auf Kundenbedürfnisse reagieren, Lagerbestände optimieren oder Supply-Chain-Risiken schneller bewerten.

Um ferner Cloud-Transformationsprozesse der Kunden, die AWS nutzen, zu beschleunigen, plant IBM die Integration generativer KI-Services von AWS in den proprietären IBM Consulting Cloud Accelerator. Diese Integration wird bei Reverse Engineering, Codegenerierung und Codekonvertierung unterstützen.

Wir freuen uns, mit IBM zusammenzuarbeiten, um generative KI-Funktionen anzubieten, die unsere gemeinsamen Kunden bei der Skalierung ihrer Anwendungen unterstützen.

Chris Niederman, Managing Director, Global Systems Integrators bei AWS

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