Embedded-Prozessoren von Intel für Echtzeit- und KI-Anwendungen Intel bringt Bartlett Lake ohne E-Cores, aber 12 P-Cores

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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Für den Embedded-Sektor bringt Intel eine Bartlett-Lake-Version mit 12 P-Cores, aber ohne E-Cores auf den Markt, die vor allem bei Echtzeit-Anwendungen Vorteile bringen soll. Bei Edge-Anwendungen, die KI-Leistung erfordern, soll Panther Lake überzeugen.

Bartlett Lake alias Intel Core Series 2 200E ist im Prinzip die Embedded Variante von Raptor Lake. Allerdings gibt es hier nun Varianten, bei denen die E-Cores fehlen, dafür aber bis zu 12 statt nur 8 P-Cores mit Hyperthreading zur Verfügung stehen.(Bild:  Intel Corporation)
Bartlett Lake alias Intel Core Series 2 200E ist im Prinzip die Embedded Variante von Raptor Lake. Allerdings gibt es hier nun Varianten, bei denen die E-Cores fehlen, dafür aber bis zu 12 statt nur 8 P-Cores mit Hyperthreading zur Verfügung stehen.
(Bild: Intel Corporation)

Intel hat auf der Embedded World neue Prozessoren für Embedded- und Edge-Anwendungen präsentiert. Bereits auf der CES hat der Prozessorhersteller den Bartlett Lake alias Core Series 2 200 PE angekündigt, eine Embedded-Variante von Raptor Lake mit bis zu 8P- und 16 E-Cores. Nun folgt eine Bartlett-Lake-Variante mit bis zu 12 P-Cores und 24 Threads, aber ohne E-Cores. Sie ist für Anwendungen bestimmt, die eine vorhersehbare Leistung erfordern, die mit einem Mix aus P- und E-Cores nicht unbedingt gegeben ist. Intel nennt hier Echtzeit-Anwendungen in der Industrie wieder die Steuerung von Robotern als Beispiel. Zudem eignet sich der Prozessor für KI-Inferenz mit niedrigen Anforderungen. Wie die anderen Bartlett-Lake-Modelle ist er zwar ein Sockel-1700-Prozessor, aber nur auf Embedded- Mainboards mit entsprechendem Chipsatz und BIOS lauffähig. Die CPU unterstützt bis zu 192 GB DDR5-SDRAM mit ECC. Wichtig für die Echtzeitnutzung sind Time Coordinated Computing (TCC) und in den Embedded-Chipsätzen integrierte Ethernet-Controller mit Time-Sensitive Networking (TSN).

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Panther Lake für Edge-Anwendungen mit KI-Workloads

Der Anfang des Jahres vorgestellte Core Ultra 3 (Panther Lake) soll auch in Rechnern für Edge-Standorte seinen Platz finden. Er soll sich mit bis zu 180 Platform-TOPS, also der kombinierten KI-Leistung von CPU-Cores, Xe3-GPU-Cores und NPU, vor allem für Anwendungen eignen, die eine höhere KI-Performance erfordern, wie etwa Physical AI für anpassungsfähige Roboter. Hier sieht der Chiphersteller Nvidia Jetson als Konkurrenz. Laut Intel sind die CPUs für höhere Temperaturen ausgelegt, unterstützen ECC-Speicher und ebenfalls TCC. Der Hersteller verspricht, ebenso wie für Bartlett Lake, eine Lieferfähigkeit für die kommenden zehn Jahre. Systeme mit den neuen Bartlett-Lake-Prozessoren und mit Panther Lake sind laut Intel ab sofort verfügbar.

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