Suchen

#ITfightsCorona HPE: Finanzierungshilfen und Greenlake für den Mittelstand

Autor: Klaus Länger

HPE legt ein Hilfsprogramm mit vielfältigen Werkzeugen für Kunden und Partner auf, um ihnen Spielraum bei Cashflop-Engpässen zu verschaffen. Zusätzlich zieht der Konzern die Einführung von HPE Greenlake für den Mittelstand vor.

Firmen zum Thema

HPE stellt für Partnern und Kunden ein ganzes Bündel von Hilfsmaßnahmen bereit, um ihnen den Weg durch die Covid-19-Krise zu erleichtern.
HPE stellt für Partnern und Kunden ein ganzes Bündel von Hilfsmaßnahmen bereit, um ihnen den Weg durch die Covid-19-Krise zu erleichtern.
(Bild: HPE)

Zwei Milliarden US-Dollar an Finanzierungsvolumen stellt HPE als Hilfe für Kunden und Partner zur Verfügung. So gewährt das Unternehmen seinem Kunden beim Kauf neuer IT-Systeme mit einem Preis von mehr als 5.000 US-Dollar einen 90-tägigen Zahlungsaufschub. Eine weitere Option ist das Payment Relief Program. Damit können Kunden IT-Lösungen sofort kaufen, aber in den ersten acht Monaten pro Monat nur ein Prozent des Gesamtvertragsvolumens bezahlen. Zudem hat der Konzern ein abgestuftes Bereitstellungsprogramm aufgelegt, bei dem bestimmte Server- und Storage-Systeme erst dann bezahlt werden müssen, wenn Konfiguration, Tests und Inbetriebnahme abgeschlossen sind. Zudem können Firmen die sonst kostenpflichtige Software für Remote-Server-Management bis zum Ende des Kalenderjahres gratis nutzen. Firmen, die ein Problem mit der Liquidität haben, können ihre IT-Systeme durch einen Rückmietverkauf an die HPE Financial Services (HPEFS) kurzfristig in flüssige Mittel umwandeln. Kurzfristig benötigte Systeme bietet HPEFS in Form gebrauchter HPE-Geräte an, die kurzfristig gemietet werden können. Für die Ausstattung von Heimarbeitsplätzen werden zudem neue PC-Systeme vermietet. Selbst komplett veraltete und defekte Geräte können Kunden zu Geld machen: HPE übernimmt das Recycling und die Kunden erhalten 70 Prozent des Erlöses aus den zurückgewonnenen Rohstoffen.

IT-Infrastruktur als Service für den Mittelstand

Ulrich Seibold gibt die Verantwortung für den Channel ab und kümmert sich nun um HPE Greenlake.
Ulrich Seibold gibt die Verantwortung für den Channel ab und kümmert sich nun um HPE Greenlake.
(Bild: HPE)

Laut Ulrich Seibold, bis Mai DACH-Channel-Chef bei HPE und seitdem für den neu geschaffenen As-a-Service-Geschäftsbereich HPE Greenlake zuständig, werden zudem Greenlake-Lösungen für den Mittelstand vorgezogen, um Firmen so ohne größere Einmalinvestitionen Zugriff auf moderne IT-Lösungen zu verschaffen. Deutschland ist auch das erste Land, bei dem der Vertrieb von Greenlake über die Distribution erfolgt. Distributoren müssen zudem Rechnungen erst nach 90 statt nach 60 Tagen begleichen und können diesen Vorteil an ihre Partner weitergeben. Zudem müssen sie ihre strategischen Ziele nicht mehr zu 100 Prozent erreichen, um Rabatte zu erhalten. Diese werden stattdessen anteilig gewährt. Partner behalten ihren Status im Fiskaljahr 2021 unabhängig von ihrem Umsatz. Auch die Backend-Margen bleiben damit erhalten. Zur Überbrückung des Lockdowns bietet HPE den Partnern zusätzlich virtuelle Trainings an. Die Technologieveranstaltung Discover wird als virtueller Event über mehrere Wochen verteilt stattfinden.

(ID:46568366)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur