HP Apollo: Neue Systemfamilie für HPC und Supercomputing Hochleistungsserver mit Luft- und Wasserkühlung von HP

Redakteur: Klaus Länger

Apollo 8000 und Apollo 6000 sind die beiden neuen Systeme für High Performance Computing (HPC) von HP. Sie sollen bei geringerem Platz- und Energieverbrauch bis zu vier Mal leistungsfähiger als herkömmliche Rack-Server sein.

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HP Apollo 8000: Die Prozessoren werden durch Heatpipes gekühlt, die dann die Wärme an die Wasserkühlung im Rack abgeben.
HP Apollo 8000: Die Prozessoren werden durch Heatpipes gekühlt, die dann die Wärme an die Wasserkühlung im Rack abgeben.
(Bild: HP)

Das HPC-System Apollo 8000 ist laut HP der erste zu 100 Prozent wassergekühlte Supercomputer, bei dem dieses Kühlsystem durch neue patentierte HP-Technologien risikofrei sein soll. Es kann bis zu bis zu 144 Server mit jeweils zwei Intel-Xeon-E5-Prozessoren pro Rack aufnehmen und soll so die vierfache Rechenleistung von luftgekühlten Systemen mit vergleichbarem Platzbedarf liefern. Das warme Wasser aus der Systemkühlung kann auch gleich zur Heizung angrenzender Büroräume dienen. Ein solches Konzept nutzt bereits das U.S. National Renewable Energy Labs (NREL) bei seinem Rechenzentrum mit Apollo-8000-Systemen. Laut Steve Hammond, Direktor des Computational Science Center bei NREL, wird das etwa 200.000 US-Dollar pro Jahr an Heizkosten sparen.

Der „kleine“ Bruder des Apollo 8000 ist das luftgekühlte Apollo-6000-System mit bis zu 160 Proliant-XL220a-Servern pro Rack, hier kommen jeweils zwei Xeon-E3-Prozessoren von Intel zum Einsatz.

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HP wird beide Serversysteme Ende Juni im Rahmen der International Supercomputing Conference in Leipzig präsentieren, HP Apollo 6000 und HP Apollo 8000 sind bei HP und bei Channel-Partnern ab sofort bestellbar. Die Preise werden auf Anfrage genannt, mittels HP Apollo 6000 & 8000 Servers Financing können Unternehmen die Apollo-Systeme auch mit flexiblen monatlichen Raten finanzieren. |kl

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