Trotz Umsatzrückgang positiver Ausblick Herweck bekommt die Kurve

Von Mihriban Dincel 2 min Lesedauer

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Trotz der ernüchternden Umsatzbilanz 2023 blickt der saarländische ITK-Distributor Herweck positiv in die Zukunft. Das Vertragsgeschäft läuft gut, interne Umstrukturierungen sind im Gange und ein alter Partner hat seinen Weg zurück zu Herweck gefunden.

Die Herweck-Geschäftsführung mit (v. l.) Hans-Jürgen Witfeld, Dieter Philippi und Jörg Herweck (Bild:  Vogel IT-Medien)
Die Herweck-Geschäftsführung mit (v. l.) Hans-Jürgen Witfeld, Dieter Philippi und Jörg Herweck
(Bild: Vogel IT-Medien)

Über 1.000 Fachhandelspartner waren auf der diesjährigen Hausmesse des ITK-Distributors, bei der rund 80 Aussteller – davon sieben erstmals – Neuheiten, Produkte und Lösungen vorstellten. Herweck selbst war mit Ständen vertreten, bei denen unter anderem über das eigene DaaS-Angebot (Device as a Service) informiert wurde. Dieser Service reicht von Beschaffung, Konfiguration und Set-Up der Geräte, über Versand an Endkunden, Abwicklung der Finanzdienstleistung, Unterstützung bei Verwaltung, MDM, bis hin zu Austausch- und Reparaturservice.

Positives Feedback zum DaaS-Angebot

DaaS-Angebote des Distributors waren bereits im vergangenen Jahr Thema. Nun gab es positive Resonanz von Partnerseite. „Wir wollen Partner in die Lage versetzen, ihre Wertschöpfung zu erhöhen“, erklärt Geschäftsführer Jörg Herweck. Dabei bezieht sich das Angebot nicht unbedingt auf Großprojekte, sondern peilt insbesondere kleinere Partner an. „Wir machen nichts neues, wir machen es anders“, ist Hans-Jürgen Witfeld, Herweck-Geschäftsführer, überzeugt. Anders, da beim DaaS über Herweck kein Direktgeschäft mit Kunden stattfindet, der Service attraktive Margen für Partner verspricht und das teils ohne Aufwand.

Herweck Perspectives 2024
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Gedämpfte Erwartungen und interne Veränderungen

Trotz dieses Angebots: Der Umsatz im vergangenen Jahr war mit einem Rückgang von fünf Prozent, jedoch bei stabiler Rentabilität, nicht berauschend. Von Umsatzwachstum in diesem Jahr gehe man daher nicht aus. So prognostiziert auch Bitkom für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und TK-Endgeräte einen Rückgang von bis zu einem Prozent. Herweck bleibt dennoch positiv: „Uns geht es gut.“ Denn entgegen der Marktentwicklung laufe es im Vertragsgeschäft mit einem Anstieg von knapp acht Prozent gut beim Distributor.

Wir sind klein​​ genug, um flexibel zu sein und uns Veränderungen schnell anzupassen.

Hans-Jürgen Witfeld, Vorstandsmitglied bei Herweck

Und allgemein herrscht beim Saarländer viel Bewegung. So hat Herweck in diesem Jahr die beiden Business Units IT und UC zum Geschäftsbereich IT-COM zusammengeführt. „Wir versuchen innerhalb des Unternehmens näher zusammen zu rücken“, begründet Herweck. Prozesse würden zusammengeführt und auch andere Bereiche umstrukturiert. Dabei muss nach Aussage der Geschäftsführung niemand um seinen Arbeitsplatz bangen – im Gegenteil. Der Distributor aus St. Ingbert investiere sogar in weiteres Personal.

Mitel ist wieder an Bord

Weiter erfreulich: die erneute Kooperation mit Mitel. 2018 hatte der Anbieter die Partnerschaft mit einigen Distributoren aus Deutschland beendet. Nach der Übernahme von Unify hat sich die Strategie des Herstellers aber geändert und die neue Zusammenarbeit „war ein Gebot der Vernunft“, so Herweck. Gleichzeitig weiß der Unternehmenschef um die großen Erwartungen, die das Telekommunikationsunternehmen an den Distributor stellt.

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