Glasfaser auch im privaten Umfeld zunehmend wichtiger Glasfaser ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine E.ON-Studie hat ergeben: 80 Prozent der Deutschen meinen, dass Deutschland bereits flächendeckend mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet sein sollte. Schnelles, stabiles Internet über Glasfaser sei eine Grundvoraussetzung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Landes.

Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland steht und fällt mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau.(Bild:  © alphaspirit – stock.adobe.com)
Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Deutschland steht und fällt mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau.
(Bild: © alphaspirit – stock.adobe.com)

Die Teilnehmer der im Auftrag von E.ON Energie Deutschland durchgeführten Studie sind sich einig, dass Glasfaser nicht nur den aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beeinflusst, sondern auch im privaten Umfeld zunehmend an Relevanz gewinnt: Während rund drei Viertel der Deutschen der Meinung sind, dass die Technologie schon heute eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit spielt, glauben sieben von zehn Befragten, dass Glasfaser zukünftig auch für private Haushalte ein zentrales Thema sein wird.

Die Antworten zu den wichtigsten Einsatzgebieten einer stabilen und schnellen Glasfaserverbindung im privaten Zuhause sind dabei vielfältig (Mehrfachantworten waren möglich): Mehr als jede/r Zweite gibt an, eine stabile und schnelle Glasfaserverbindung sei für Arbeit- und Homeoffice-Nutzung am wichtigsten. Eine größere Bedeutung für die Deutschen hat Glasfaser lediglich für die Nutzung von Streamingdiensten sowie für privates Surfen (jeweils rund 67 %).

Die Entscheidung, ob Glasfaser im privaten Zuhause installiert wird oder nicht, hängt von zahlreichen Faktoren wie z.B. der individuellen Wohnsituation ab. Damit Glasfasertechnologie unabhängig davon jedoch flächendeckend weiterverbreitet werden kann, ist zunächst weitere Aufklärung zu den Vorteilen und Besonderheiten notwendig. Über 42 Prozent wissen etwa nicht, dass Bau- und Installationskosten für einen Glasfaserhausanschluss in zu erschließenden Ausbaugebieten oftmals von den Anbietern eigenwirtschaftlich bzw. -finanziert übernommen werden. Auch bei den Details zu den unterschiedlichen Anschlüssen gibt es noch Wissenslücken: Rund sechs von zehn Befragten geben an, die Unterschiede zwischen „Fiber-to-the-Home“ (FTTH), „Fiber-to-the-Building“ (FTTB) und „Fiber-to-the-Curb“ (FTTC) nicht zu kennen. Bei FTTH-Verbindungen wird eine Glasfaserleitung bis in die Wohnung gelegt, sie bieten die höchsten Bandbreiten und die größtmögliche Stabilität. Bei den weiteren Anschlussarten reicht die Glasfaserleitung entweder bis zum Gebäude (FTTB) oder bis zum Bordstein (FTTC).

Das Marktforschungsinstitut Appinio befragte im Auftrag von E.ON Energie Deutschland für die Studie insgesamt 1.000 Personen aus der Bundesrepublik Deutschland. Die Ergebnisse seien repräsentativ für Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren.

(ID:50051456)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung