Dynamik statt Datensilos: im Gespräch mit Dan Kogan „Fusion“ macht Pure Storage zur All-in-One-Datenplattform

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Ein Control-Plane für alles: Pure Storage zentralisiert mit Fusion sein Portfolio – von FlashArray bis Cloud Block Store. Das Ziel: weniger Komplexität, mehr Dynamik und volle Plattformkontrolle.

Das steckt hinter dem Pure-Storage-Konzept: Fusion orchestriert Flash-Arrays, Cloud-Speicher und Edge-Systeme als einheitliche Datenplattform – softwarebasiert und automatisiert.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Das steckt hinter dem Pure-Storage-Konzept: Fusion orchestriert Flash-Arrays, Cloud-Speicher und Edge-Systeme als einheitliche Datenplattform – softwarebasiert und automatisiert.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Pure Storage will nicht länger nur schneller Speicherlieferant sein. Mit der übergreifenden Steuerungsebene „Fusion“ und einem softwaregetriebenen Architekturansatz positioniert sich das Unternehmen als Datenplattform für Unternehmen.

Im Gespräch mit Storage-Insider erläuterte Dan Kogan, VP Product Management bei Pure Storage: „Das Tiering erfolgt nicht mehr statisch nach Speicherebenen, sondern dynamisch und automatisiert über die Softwareplattform Fusion.“ Und das von Hochleistungs-Workloads über virtuelle Umgebungen bis hin zu langfristiger Datenaufbewahrung. Wie das gelingt? Durch eine Kombination aus hauseigener Hardware, den Direct-Flash-Modulen, und einer konsequent auf Softwareoptimierung ausgelegten Steuerungsebene.

Das ist die Besonderheiten des Pure-Storage-Konzepts

Herzstück ist die Software Fusion, die als intelligente Control-Plane alle Pure-Komponenten wie FlashArray, FlashBlade oder Cloud Block Store orchestriert. Applikationen werden automatisch, basierend auf SLAs, Performance- und Schutzanforderungen, auf der für die jeweiligen Anforderungen passenden Hardwareinstanz platziert. „Einzelinstanzen gehören der Vergangenheit an. Kunden verwalten ihre Arrays nun als Fleet“, so Kogan. Damit ist eine zentral verwaltete Einheit mehrerer Speichersysteme zur flexiblen Steuerung von Workloads gemeint. Als Beispiel nannte er den US-Retailer Fanatics, der seine neun Arrays nun übergreifend verwaltet, dynamisch Workloads verlagert und Lastspitzen performant abfängt.

Auch für europäische Kunden mit Anforderungen an Datenhoheit sieht sich Pure vorbereitet. Die Plattform lässt sich vollständig in souveränen Rechenzentren betreiben, bietet aber dennoch Cloud-ähnliche Skalierbarkeit. Die Hardware bleibt zwar integraler Bestandteil, allerdings betonte Kogan, dass das softwarezentrierte Design die Plattform überlegen gegenüber typischen Limitierungen klassischer SDS-Ansätze (Software-Defined Storage) mache.

Die Pure-Storage-Produkte im Vergleich zu ihren Wettbewerbern

Gegenüber Wettbewerbern, insbesondere großen Generalisten wie Dell, sieht Kogan einen klaren Vorteil: Während diese auf eingekaufte Technologien und inkrementelle Weiterentwicklung setzten, investiere Pure gezielt in Forschung und Entwicklung und eigene Innovationen. „Unsere Evergreen-Architektur mit nicht-destruktiven Upgrades und Abo-Modell ist nach wie vor unerreicht – auch wenn viele es versucht haben“, sagte Kogan. Außerdem erläuterte Kogan, dass durch das Subscription-Modell der Support inkludiert sei und der Vendor-Lock-in umgangen werde.

Im Markt positioniert sich Pure heute klar als Full-Stack-Anbieter: „Wir sind ein Softwareunternehmen mit tief integrierter Hardware. Wir sind die einzigen auf dem Markt, die dieses Modell anbieten“, so Kogan. Der Fokus liege auf Vereinfachung, kontinuierlicher Weiterentwicklung und einem konsistenten Betriebserlebnis über das gesamte Portfolio hinweg – egal ob im eigenen RZ, in der Cloud oder am Edge.

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