Neue Aufgabe als Franchisenehmer bei Einsnulleins Frank Roebers tritt als CEO der Synaxon zurück

Von Sylvia Lösel 2 min Lesedauer

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Paukenschlag in Schloss Holte-Stuckenbrock: Am Hauptsitz der Synaxon AG gab Frank Roebers heute seinen Rücktritt bekannt – nach 32 Jahren bei der Verbundgruppe. Spannend sind seine Zukunftspläne.

Frank Roebers, langjähriger CEO der Synaxon, verlässt Ende Dezember 2024 das Unternehmen auf eigenen Wunsch.(Bild:  Besim Mazhiqi)
Frank Roebers, langjähriger CEO der Synaxon, verlässt Ende Dezember 2024 das Unternehmen auf eigenen Wunsch.
(Bild: Besim Mazhiqi)

Frank Roebers wird zum 31. Dezember 2024 von seinem Posten als CEO der Synaxon zurücktreten. Damit geht eine Ära zu Ende. Roebers war seit 1992 bei Synaxon tätig und wurde 1999 in den Vorstand berufen. Als Vorstandsvorsitzender war er für das Systemhausgeschäft sowie den Verwaltungsbereich zuständig.

Der langjährige Synaxon-Chef hat das Unternehmen wesentlich geprägt und ist maßgeblich für dessen Erfolg verantwortlich. Als Vorstand von Synaxon hat er das Unternehmen zu einem der größten IT-Einkaufsverbände in Europa ausgebaut. Zudem hat sich Synaxon unter seiner Führung in verschiedenen Bereichen etabliert, darunter im Vertrieb, in der Beratung und in IT-Lösungen für KMU. Mittlerweile ist Synaxon ein starker Partner für viele IT-Dienstleister und Fachhändler.

Außerdem hat Roebers das Unternehmen durch Veränderungen und Anpassungen geführt, um es den sich wandelnden Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen anzupassen. So wurde unter seiner Leitung vor allem auch der Ausbau digitaler Plattformen und innovativer Geschäftsmodelle vorangetrieben.

Werte-orientiertes Unternehmertum

Mit seiner klaren Haltung zu vielen Themen und einem werteorientierten Unternehmertum gestaltete Roebers die Synaxon, aber auch die Partnerlandschaft immer wieder maßgeblich mit. In diesen Kontext passt auch sein Statement: „Wir haben unglaublich viele intelligente, leistungsstarke und vor allem nette Menschen als Partner gewinnen können. Und das Beste: Eine überwältigende Mehrheit von ihnen teilt unsere Werte, für die wir auch immer wieder öffentlich eintreten – gegen Intoleranz, Rassismus, Sexismus und andere menschenverachtende radikale Ideen und für eine freiheitlich tolerante Gesellschaft.“

In einem persönlichen Statement äußert sich Roebers zu seinen Zukunftsplänen. „Mich zieht es wieder zurück in die Selbständigkeit. Ich habe meinen Weg im IT-Markt als Unternehmer begonnen und gehe nun wieder zu meinen Wurzeln zurück und werde ein neues Unternehmen gründen.“ Der Markt für IT-Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen sei hoch attraktiv. Dieses Segment wachse und beinhalte mittlerweile mehr als 420.000 Unternehmen in Deutschland. Gleichzeitig verändert sich die Anbieterstruktur; seit 2018 befindet sie sich in einer Konsolidierungsphase.

„Als ich angefangen habe, mich konkreter mit einer eigenen Gründung im IT-Markt zu beschäftigen, wurde mir immer klarer, welche Starthilfe und laufende Unterstützung aus dem Unternehmen kommen könnte, dessen Teil ich nun schon so lange bin.“

Aus diesem Grund wird Roebers Einsnulleins-Franchisepartner an den Standorten Detmold und Dortmund. Auch das ist ein sehr konsequenter Schritt: „Man braucht hier viele Dinge nicht selber zu erbringen, die für Gründer eine enorme Hürde darstellen. Und es dürfte wenig überraschen, dass ich die Vision von Einsnulleins zu 100 Prozent teile.“

Roebers wird in den nächsten Monaten seine Verantwortungsbereiche übergeben.

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